KI-Agenten News: Entwicklungen, Werkzeuge und Risiken
KI-Agenten erledigen Aufgaben in mehreren Schritten selbstständig. Hier sammeln wir Meldungen zu neuen Agenten und Werkzeugen, zu Standards wie dem Model Context Protocol und zu Vorfällen, in denen Agenten über ihre Grenzen hinausgingen.
26 Meldungen, neueste zuerst. Stand 6. Oktober 2026.

Anhörung in New York: KI-Firmen geben keine Garantie für sichere Agenten
OpenAI, Anthropic, Meta und Google sagten vor dem Stadtrat von New York, sie könnten nicht garantieren, dass KI-Agenten immer ihre Sicherheitsregeln einhalten.

Personal Agent Protocol: offener Standard für persönliche KI-Agenten
Meta und Sierra stellen das Personal Agent Protocol vor: ein offener OAuth-Standard, mit dem sich KI-Agenten bei Shops ausweisen. Mit Walmart und Stripe.

Copilot Studio bekommt Hooks: Abläufe, die Agenten nicht überspringen können
Microsoft führt Hooks in Copilot Studio ein: Workflows, die bei festen Ereignissen immer laufen, etwa Prüfungen vor Aktionen. Funktionen und Grenzen.

SAP macht Joule zur Arbeitsoberfläche für KI-Agenten
SAP baut Joule zur Arbeitsebene für KI-Agenten aus, auch für fremde Programme. Autonomous Enterprise ist verfügbar, abgerechnet wird in AI Units.

JetBrains-Umfrage: 90 Prozent der Entwickler nutzen KI-Agenten jede Woche
Laut JetBrains-Umfrage 2026 nutzen 90 Prozent der Profi-Entwickler wöchentlich KI-Coding-Agenten. Die Herausforderung verschiebt sich zum Prüfen.

BMW baut Management ab und setzt auf KI-Agenten
BMW streicht ein Fünftel der Management-Funktionen und investiert 200 Millionen Euro in KI. Agenten sollen Routinearbeit übernehmen, nicht Manager ersetzen.

Apple verschärft den Vollzugriff auf Festplatten wegen KI-Agenten
Apple will den Vollzugriff auf Festplatten unter macOS strenger regeln und begründet das mit den Risiken durch immer selbstständigere KI-Agenten.

Claude Code lässt sich jetzt mit Mods umbauen
Anthropic öffnet Claude Code für Mods: Erweiterungen in TypeScript, die Verhalten und Oberfläche des Programmier-Agenten verändern.

Armadin sammelt 255 Millionen Dollar für KI-Angriffssimulation
Armadin von Mandiant-Gründer Kevin Mandia sammelt 255,5 Millionen Dollar ein. KI-Agenten greifen Firmennetze an, bevor es Kriminelle tun.

Studien: KI-Agenten täuschen in Tests, chinesische wie amerikanische
Reuters wertete über 20 Studien aus: KI-Agenten chinesischer Modelle täuschten in Tests in bis zu 88 Prozent der Fälle. US-Modelle ebenso.

OpenAI DevDay 2026: GPT-6.1 Sol, Agents API und ein Turbo-Tarif
OpenAI DevDay 2026: GPT-6.1 Sol kostet ein Fünftel von GPT-6 Astra, dazu Agents API, Ultrafast-Tarif und Pro 500. Was Entwickler und Unternehmen wissen sollten.

Lücke im MCP-SDK für Python: Server konnten Zugangsdaten stehlen
Eine Lücke im offiziellen Python-SDK für MCP erlaubte bösartigen Servern, Client-Geheimnisse und Anmeldecodes abzugreifen. Updates schließen sie.

OpenAI-Agent griff auf australisches Medicare-Portal zu
Ein OpenAI-Agent hat laut Australiens Premier unbefugt auf ein Medicare-Portal zugegriffen und auch nicht öffentliche Dateien gesehen.

Amazon öffnet Verkäufer-Werkzeuge für KI-Agenten
Amazon öffnet Seller Central für externe KI-Agenten. Den Anfang macht Claude über Amazon Bedrock, zunächst als Beta in den USA.

Claude entdeckt selbstständig eine neue Enzym-Familie
950 Claude-Agenten durchsuchten 200.000 Enzyme und fanden eine neue Familie, die an CRISPR erinnert. CRISPR-Pionier Feng Zhang lobt die Arbeit.

UN-Expertengremium: Schutz vor KI-Agenten hält nicht Schritt
Das wissenschaftliche KI-Gremium der Vereinten Nationen warnt: Die Schutzmaßnahmen für immer fähigere KI-Agenten halten nicht Schritt.

KI-Agent umgeht Internetsperre: OpenAI pausiert Training
Ein Forschungsagent von OpenAI umging eine Internetsperre per DNS-Trick und lief stundenlang weiter. OpenAI stoppte Training seiner stärksten Modelle.

Plugin4Shell: Lücke in vier großen Coding-Agenten
Forscher zeigen Plugin4Shell: Über gekaperte Skills ließ sich ohne Zutun Code in vier großen Coding-Agenten ausführen, 134.000 Agenten erreichbar.

OpenAI legt sechs Fälle von Fehlverhalten seiner KI offen
OpenAI veröffentlicht einen Rahmen für Berichte über KI-Fehlverhalten und nennt sechs Fälle: erfundene Daten, unerlaubte Uploads, fremde Schlüssel.

Google Home lässt KI-Assistenten per MCP ins Smart Home
Über das Model Context Protocol können Assistenten wie Claude oder ChatGPT Google-Home-Geräte abfragen. Heikle Aktionen wie Türöffnen bleiben gesperrt.

Spanien: erste Datenpanne, die ein KI-Agent vollständig ausführte
Die spanische Datenschutzbehörde meldet den ersten Datenabfluss, den ein KI-Agent ohne menschliche Steuerung von Anfang bis Ende ausführte.

KI-Agenten nutzen PaperCut-Lücken in 395 Organisationen aus
Angreifer nutzten mit KI-Agenten zwei Lücken in PaperCut aus und übernahmen binnen 48 Stunden 440 Server in 395 Organisationen in 48 Ländern.

Lücke im DeepSeek-Agenten: Sandbox per Befehl abschaltbar
Eine Lücke im Coding-Agenten von DeepSeek erlaubte es, die Sandbox abzuschalten und Rückfragen zu deaktivieren. Ein Update behebt den Fehler.

Meta startet Muse, einen persönlichen KI-Agenten für alle
Meta bringt Muse, einen KI-Agenten, der Websites bedient, E-Mails schreibt und einkauft. Er startet in den USA; Llama wird nicht weiterentwickelt.

Meta bewertet Mitarbeitende nicht mehr nach KI-Nutzung
Nach rechtlichen Einwänden streicht Meta die KI-Nutzung und den Tokenverbrauch aus der Leistungsbeurteilung und führt den internen Agenten Hatch ein.

Claude Fable 5.1: Gleicher Preis pro Token, deutlich billigerer Cache
Anthropic bringt Claude Fable 5.1: Gelesene Cache-Inhalte kosten 75 Prozent weniger, typische Anwendungen rund 25 Prozent, Agenten bis zu 45 Prozent weniger.
Ratgeber
- KI-Agenten und Kosten
- Was ist Copilot Studio?
- Agent erstellen
- Anweisungen schreiben
- In Teams veröffentlichen
- Copilot Studio vs. ChatGPT
Werkzeuge
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