Copilot Studio bekommt Hooks: Abläufe, die Agenten nicht überspringen können

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Microsoft hat für Copilot Studio eine neue Funktion namens Hooks als Vorschau veröffentlicht. Damit laufen bestimmte Workflows bei festgelegten Ereignissen immer, ohne dass der Agent selbst entscheidet, ob er sie aufruft.

Normale Werkzeuge in Copilot Studio werden vom Agenten nach eigenem Ermessen eingesetzt. Für viele Unternehmensabläufe ist das zu unsicher: Eine Prüfung oder ein Protokolleintrag soll nicht „meistens“, sondern jedes Mal passieren. Hier setzen Hooks an.

Ein Hook besteht aus einem Ereignis im Ablauf des Agenten und einer Aktion, einem Workflow, der dann automatisch startet. Copilot Studio übergibt dem Workflow die Details des Ereignisses und übernimmt seine Antwort in das Gespräch. Microsoft nennt vier typische Einsätze:

  • zu Beginn einer Sitzung Zusatzinformationen laden, etwa den passenden Support-Fall
  • vor einer Aktion prüfen, ob sie gegen Regeln verstößt, und sie notfalls blockieren
  • nach einer Aktion nacharbeiten, zum Beispiel Daten schwärzen oder einen Prüfeintrag anlegen
  • bei Fehlern festlegen, ob wiederholt, übersprungen oder abgebrochen wird

Grenzen gibt es auch: Schlägt der Workflow fehl, hält der Agent nicht automatisch an. Verbundene Workflows müssen veröffentlicht sein, und wer einen gemeinsam genutzten Workflow ändert, ändert ihn für alle Hooks, die ihn verwenden.

Was das für Sie bedeutet

Hooks machen Agenten berechenbarer, vor allem bei Prüfungen und Protokollen. Weil jeder Workflow-Aufruf Copilot Credits kosten kann, lohnt ein Blick auf die Rechnung: Der Copilot-Studio-Kostenrechner hilft beim Überschlagen. Wie Hooks im Detail funktionieren, erklärt der Ratgeber Hooks in Copilot Studio.

Quellen

Themen:Microsoft & CopilotKI-Agenten

Eigene Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Quellen, erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Illustration: Tokenlabor, per Programm gezeichnet, kein KI-Bild.

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