JetBrains-Umfrage: 90 Prozent der Entwickler nutzen KI-Agenten jede Woche
Programmieren mit KI-Agenten ist in der Softwareentwicklung zum Normalfall geworden. Nach der Umfrage Developer Ecosystem 2026 von JetBrains setzen 90 Prozent der professionellen Entwickler solche Agenten mindestens einmal pro Woche bei der Arbeit ein.
Die Umfrage lief von Mai bis Juli 2026. KI-Agenten wie Claude, Codex oder JetBrains' eigener Agent Junie schreiben dabei nicht mehr nur einzelne Zeilen, sondern übernehmen ganze Aufgaben: Funktionen umsetzen, Fehler suchen, Tests schreiben.
Mit der Verbreitung verschiebt sich die Herausforderung. Mehr erzeugter Code mache ein Entwicklungsteam nicht automatisch effizienter, betont JetBrains. Wichtiger werden Prüfung, Verantwortung und Nachvollziehbarkeit: Wer kontrolliert, was der Agent geändert hat, und wer steht dafür ein?
JetBrains reagiert darauf mit JetBrains Air, einem System, mit dem Teams mehrere Coding-Agenten verwalten und unter menschlicher Aufsicht arbeiten lassen können.
Wer viel mit Coding-Agenten arbeitet, sollte die Kosten im Blick behalten: Agenten verbrauchen durch lange Kontexte und viele Schritte schnell Millionen Tokens. Was das kostet, zeigt der Ratgeber Was kosten KI-Agenten?; ob ein Abo oder die API günstiger ist, rechnet Abo oder API.
Quellen
Eigene Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Quellen, erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Illustration: Tokenlabor, per Programm gezeichnet, kein KI-Bild.


