Microsoft baut Copilot um: Home, Code und Autopilot
Microsoft hat die Copilot-App neu aufgestellt. Drei Bereiche sollen künftig den Arbeitsalltag abdecken: Home als Startpunkt, Code für selbst gebaute kleine Anwendungen und Autopilot als Agent, der dauerhaft mitarbeitet.
Home vereint den schnellen Chat mit Cowork, also mit Aufgaben, die Copilot vollständig erledigt. Word, Excel und PowerPoint lassen sich direkt einbinden, Copilot legt dabei bearbeitbare Dateien an. Code erzeugt aus einer Beschreibung in Alltagssprache kleine Werkzeuge wie Dashboards, Tracker oder Automatisierungen. Sie laufen in einer abgeschotteten Umgebung, die auch im eigenen Tenant liegen kann.
Autopilot, bisher unter dem Namen Scout bekannt, ist ein Agent mit eigenem Namen, eigener Rolle und eigenem Gedächtnis. Er beobachtet Kanäle, fasst nach und erledigt wiederkehrende Arbeit, auch ohne neuen Auftrag. Home und Code starten zuerst im Frontier-Programm, Autopilot geht in eine private Vorschau. Abgerechnet werden Cowork, Code und Autopilot nach Verbrauch, dazu kommen neue Steuerungen für Ausgabenlimits.
Für Firmen in Deutschland wird damit der Verbrauch wichtiger als die feste Lizenz. Was Cowork-Aufgaben kosten, zeigt der Cowork-Kostenrechner; den Unterschied zu eigenen Agenten erklärt Cowork oder Copilot Studio.
Quellen
Eigene Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Quellen, erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Illustration: Tokenlabor, per Programm gezeichnet, kein KI-Bild.


