Deepfakes erkennen: Merkmale, Werkzeuge und Pflichten
Deepfakes erkennen wird schwieriger, je besser die Modelle werden. Gefälschte Bilder, Videos und Stimmen sind oft kaum noch von echten zu unterscheiden. Neben genauem Hinsehen helfen Herkunftsnachweise und vor allem gesunde Skepsis bei überraschenden Inhalten.
Merkmale, auf die Sie achten können
- Bilder: unstimmige Hände, Schmuck oder Schrift, unlogische Schatten und Spiegelungen, zu glatte Haut
- Videos: unnatürliches Blinzeln, Ränder um Gesicht und Haare, Mundbewegungen passen nicht exakt zum Ton
- Stimmen: gleichförmige Betonung, fehlende Atemgeräusche, ungewöhnliche Pausen
- Inhalt: Passt die Aussage zur Person? Gibt es andere Quellen dafür?
Herkunftsnachweise
Viele Anbieter betten unsichtbare Wasserzeichen ein, etwa Googles SynthID, oder Herkunftsangaben nach dem Standard C2PA (Content Credentials). Einige Plattformen und Prüfwerkzeuge zeigen diese an. Fehlt ein Nachweis, beweist das aber nichts: Er kann entfernt worden sein.
Schutz vor Betrug
Bei Anrufen mit vertrauter Stimme, die Geld oder Daten verlangen, über einen bekannten Kanal zurückrufen. In Unternehmen helfen feste Regeln für Zahlungsfreigaben, die nie allein auf einen Anruf oder ein Video gestützt werden.
Kennzeichnungspflicht
Seit dem 2. August 2026 müssen Deepfakes nach der KI-Verordnung als künstlich erzeugt gekennzeichnet werden; bei künstlerischen oder satirischen Werken genügt ein Hinweis, der die Darstellung nicht stört. Details erklärt KI-Kennzeichnungspflicht, Hinweistexte erstellt der KI-Kennzeichnungs-Generator.
Erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Allgemeine Information, keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.