Deutschland-App: Bundesregierung bleibt bei KI-Plattform vage

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Die geplante Deutschland-App von Digitalminister Karsten Wildberger soll Anträge und Behördentermine in einer App bündeln, gestützt auf generative KI. Eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken lässt laut netzpolitik.org jedoch zentrale Punkte offen.

Generalunternehmer ist die Telekom-Tochter T-Systems. Sie soll einen Prototyp der Plattform und der App bauen und wählt Unterauftragnehmer selbst aus; genannt werden SAP und Schwarz Digits. Ein öffentliches Vergabeverfahren gab es nicht, die Regierung nutzte bestehende Rahmenverträge. Welche Kosten bereits angefallen sind, konnte sie nicht sagen. Für die übergreifende IT-Infrastruktur samt KI-Cloud sind rund 250 Millionen Euro eingeplant.

Testen sollen den Prototyp sechs Kommunen, darunter Dortmund, Dresden und Hamburg. Erste Leistungen betreffen Familie, Wohnen, Soziales und Gewerbeanmeldung. Termine nannte die Regierung nicht. Die Linke warnt vor Abhängigkeit von großen Konzernen, Kritiker bezweifeln, dass ein Chatbot die eigentlichen Probleme der Verwaltung löst.

Was das für Sie bedeutet

Ob KI die Verwaltung tatsächlich schneller macht, hängt weniger an der App als an den Abläufen dahinter. Was heute schon funktioniert und wo Grenzen liegen, beschreibt KI in der Verwaltung.

Quellen

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Eigene Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Quellen, erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Illustration: Tokenlabor, per Programm gezeichnet, kein KI-Bild.

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