KI-Richtlinie erstellen
KI-Richtlinie erstellen: Vorlage für eine KI-Nutzungsrichtlinie im Unternehmen mit freigegebenen Werkzeugen, erlaubten Daten, Prüfpflicht, Verboten und Schulung.
Keine Rechtsberatung. Die Vorlage gibt den Stand der KI-Verordnung (EU) 2024/1689 in der Fassung der Verordnung (EU) 2026/1744 vereinfacht wieder; prüfen Sie sie für Ihren Fall, im Zweifel mit Ihrer Rechtsabteilung oder Datenschutzbeauftragten.
Warum jedes Unternehmen eine KI-Richtlinie braucht
Eine KI-Richtlinie (auch KI-Nutzungsrichtlinie) legt fest, welche KI-Werkzeuge Beschäftigte nutzen dürfen, welche Daten hineindürfen, wer Ergebnisse prüft und was verboten ist. Ohne solche Regeln nutzen viele Mitarbeitende private Konten, und vertrauliche Daten landen bei Diensten, die sie zum Training verwenden dürfen.
Die KI-Verordnung der EU (Art. 4) verlangt außerdem, dass Unternehmen Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten ergreifen; seit Juli 2026 ausdrücklich ohne Pflicht zu einem bestimmten Kompetenzniveau. Eine schriftliche Richtlinie plus Schulung ist der übliche Weg, solche Maßnahmen zu belegen. Die Vorlage hier ist ein Ausgangspunkt für KI im Unternehmen; passen Sie sie an Ihre Werkzeuge, Ihren Betriebsrat und Ihre Datenschutzvorgaben an.
Häufige Fragen
Ist eine KI-Richtlinie Pflicht?
Eine ausdrückliche Pflicht zur schriftlichen Richtlinie gibt es nicht. Die KI-Verordnung verlangt aber Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz (Art. 4), und Datenschutz sowie Geschäftsgeheimnisse erfordern klare Regeln. Eine Richtlinie ist der einfachste Beleg.
Was gehört in eine KI-Nutzungsrichtlinie?
Freigegebene Werkzeuge, erlaubte und verbotene Daten, Pflicht zur Prüfung der Ergebnisse, unzulässige Zwecke, Kennzeichnung, Schulung und eine Ansprechperson für Fragen und Vorfälle.
Muss der Betriebsrat zustimmen?
Wenn KI-Werkzeuge geeignet sind, Verhalten oder Leistung von Beschäftigten zu überwachen, hat der Betriebsrat in der Regel ein Mitbestimmungsrecht. Beziehen Sie ihn früh ein.
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