KI-Kennzeichnung erstellen

KI-Kennzeichnung erstellen: passenden KI-Hinweis für Texte, Bilder, Videos, Audio und Chatbots erzeugen, mit Erklärung der Pflichten nach dem EU AI Act.

Muss ich kennzeichnen?

KI-Hinweis
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Keine Rechtsberatung. Die Vorlage gibt den Stand der KI-Verordnung (EU) 2024/1689 in der Fassung der Verordnung (EU) 2026/1744 vereinfacht wieder; prüfen Sie sie für Ihren Fall, im Zweifel mit Ihrer Rechtsabteilung oder Datenschutzbeauftragten.

Wann die KI-Kennzeichnung Pflicht ist

Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten aus Art. 50 der KI-Verordnung (EU AI Act). Wer Deepfakes veröffentlicht, also echt wirkende künstliche Bilder, Videos oder Tonaufnahmen von Personen, Orten oder Ereignissen, muss sie als künstlich erzeugt kennzeichnen. Dasselbe gilt für KI-Texte, die die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse informieren, sofern sie kein Mensch redaktionell geprüft und verantwortet hat.

Chatbots müssen offenlegen, dass Menschen mit einer KI sprechen, wenn das nicht offensichtlich ist. Die Anbieter der KI-Systeme müssen zusätzlich maschinenlesbare Markierungen einbauen (für Systeme, die schon vor August 2026 auf dem Markt waren, ab dem 2. Dezember 2026). Für alles andere ist eine KI-Kennzeichnung freiwillig; ein kurzer KI-Hinweis wie „mit KI erstellt“ schafft aber Vertrauen und erfüllt oft schon die Regeln von Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok. Die Transparenzpflicht gilt unabhängig von der Größe des Unternehmens.

Fragen

Häufige Fragen

Ab wann gilt die Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte?

Die Transparenzpflichten aus Art. 50 der KI-Verordnung gelten seit dem 2. August 2026 in der gesamten EU; der Digital Omnibus hat sie nicht verschoben. Nur die maschinenlesbare Markierung durch Anbieter, deren Systeme schon vorher auf dem Markt waren, gilt erst ab dem 2. Dezember 2026.

Muss ich jeden KI-Text kennzeichnen?

Nein. Pflicht ist die Kennzeichnung bei Texten, die die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse informieren und nicht von Menschen redaktionell verantwortet werden. Produkttexte oder interne Dokumente fallen in der Regel nicht darunter.

Wie kennzeichne ich KI-Bilder richtig?

Ein deutlich sichtbarer Hinweis wie „KI-generiertes Bild“ direkt am Bild, bei Deepfakes klar erkennbar. Zusätzlich die Herkunftsdaten (Content Credentials) in der Datei erhalten.

Was droht bei Verstößen?

Die KI-Verordnung sieht Bußgelder vor; in Deutschland überwacht die Bundesnetzagentur. Unabhängig davon können irreführende KI-Inhalte gegen Wettbewerbs- oder Persönlichkeitsrecht verstoßen.

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