Copilot Cowork Kosten: Lizenz, Copilot Credits und P3
Die Copilot Cowork Kosten bestehen aus zwei Teilen: der Microsoft-365-Copilot-Lizenz als Voraussetzung und einer nutzungsbasierten Abrechnung in Copilot Credits für jede Aufgabe. Anders als bei der Lizenz gibt es keinen festen Monatspreis; entscheidend ist, wie viel und wie aufwendig gearbeitet wird.
Die Lizenz
Jeder Cowork-Nutzer braucht eine Microsoft-365-Copilot-Lizenz (Listenpreis $30 je Nutzer und Monat). Sie deckt Copilot in Word, Outlook, Teams und Co. ab, aber nicht den Verbrauch von Cowork.
Der Verbrauch in Copilot Credits
Seit dem 1. Juli 2026 wird Cowork nach Verbrauch abgerechnet. Microsoft nennt vier Kostentreiber:
- Modelle: leistungsfähigere Modelle kosten mehr.
- Laufzeit: lange, mehrstufige Aufgaben laufen länger.
- Kontext: wie viel Cowork aus E-Mails, Dateien, Besprechungen und früheren Gesprächen liest.
- Werkzeuge: jede Aktion wie E-Mail senden, Termin planen oder Dokument bearbeiten.
Microsoft unterscheidet grob leichte, mittlere und aufwendige Aufgaben und nennt dafür nur ungefähre Planungswerte. Ein E-Mail-Entwurf kostet wenige Dutzend Credits, eine umfangreiche Recherche mit vielen Ergebnissen mehrere Hundert.
Bezahlwege
- Pay-as-you-go: $0,01 je Credit, monatlich nachträglich abgerechnet.
- Pre-Purchase Plan (P3): Credits für ein Jahr im Voraus, 5 % Rabatt ab 300.000 Credits bis 20 % ab 300 Millionen. Ungenutzte Credits verfallen. Ob sich das lohnt, zeigt der Rechner Copilot Credit P3 oder Pay-as-you-go.
Copilot Credits werden im Mandanten gebündelt; dasselbe Guthaben nutzen auch Copilot-Studio-Agenten (Copilot Studio Lizenzen).
Beispielrechnung
Annahme: 150 Nutzer. 100 nutzen Cowork gelegentlich (8 leichte, 2 mittlere Aufgaben im Monat), 40 regelmäßig (20 leichte, 8 mittlere, 2 aufwendige), 10 intensiv (30 leichte, 20 mittlere, 8 aufwendige). Mit 60, 180 und 450 Credits je Aufgabe (unsere Annahmen) ergibt das rund 316.000 Credits im Monat, also etwa $3.160 bei Pay-as-you-go oder gut $21 je Nutzer zusätzlich zur Lizenz. Mit Ihren Zahlen rechnet der Copilot-Cowork-Kostenrechner.
Kosten im Griff behalten
- Ausgabenlimits für den Mandanten, Gruppen und einzelne Nutzer setzen.
- Warnungen bei frei wählbaren Schwellen einrichten und Verantwortliche benachrichtigen.
- Verbrauchsberichte nach Nutzer, Gruppe und Funktion auswerten.
- Mit einer Pilotgruppe starten, den echten Verbrauch messen und erst dann über P3 entscheiden.
- Klare Aufträge mit genauen Quellen formulieren: weniger Suchen heißt weniger Credits.
Quellen: Microsoft Learn, Copilot Cowork – Übersicht und Cowork verwenden; Microsoft-Lizenzhinweise zu Copilot Credits; Ankündigung der allgemeinen Verfügbarkeit. Microsoft ändert Cowork laufend; maßgeblich ist die aktuelle Dokumentation. Tokenlabor ist ein unabhängiges Angebot und gehört nicht zu Microsoft.
Erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Allgemeine Information, keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.