Social-Media-Posts mit KI schreiben: So klingen sie nicht nach KI

2 Min. LesezeitStand 07.10.2026Mit KI erstellt · redaktionell geprüft

Social-Media-Posts mit KI zu schreiben spart Zeit, besonders bei regelmäßigen Beiträgen. Das Problem: Viele KI-Posts sind sofort als solche erkennbar, mit Floskeln, Aufzählungen voller Symbole und austauschbaren Aussagen. Mit dem richtigen Vorgehen klingen sie nach Ihnen.

Schritt 1: Eigene Substanz liefern

KI kann formulieren, aber keine eigenen Erfahrungen haben. Geben Sie ihr den Kern: eine Beobachtung aus dem Alltag, eine Zahl aus Ihrem Projekt, eine Meinung, eine Geschichte. Ein Post ohne eigene Substanz bleibt austauschbar, egal wie gut der Prompt ist.

Schritt 2: Tonfall mit Beispielen festlegen

Fügen Sie zwei oder drei eigene Posts ein, die gut funktioniert haben, und bitten Sie die KI, Ton und Satzlänge zu übernehmen. Das wirkt besser als Beschreibungen wie „locker, aber professionell“.

Vorlage für LinkedIn

Schreibe einen LinkedIn-Post auf Deutsch.
Kern: [Ihre Beobachtung oder Erfahrung in 2 bis 3 Sätzen]
Zielgruppe: [z. B. Personalverantwortliche im Mittelstand]
Ton: wie in diesen Beispielen: [2 eigene Posts]
Regeln: höchstens 1.200 Zeichen, erster Satz macht neugierig,
keine Hashtag-Listen, keine Emojis als Aufzählungszeichen,
keine Floskeln wie „In der heutigen schnelllebigen Welt“.
Ende mit einer konkreten Frage an die Leser.

Schritt 3: Überarbeiten

  • Streichen Sie typische KI-Wendungen; der KI-Floskel-Finder markiert sie.
  • Prüfen Sie Länge und Grenzen der Plattform mit dem Zeichenzähler. Bei LinkedIn wird der Text nach den ersten Zeilen gekürzt, bei X zählt jedes Zeichen.
  • Lesen Sie den Post laut. Was Sie so nie sagen würden, ändern Sie.

Mehr Tipps zum Überarbeiten stehen in KI-Texte überarbeiten.

Bilder und Kennzeichnung

KI-erzeugte Bilder, die echt wirken, etwa realistische Personen oder Szenen, sollten Sie kennzeichnen; für sogenannte Deepfakes schreibt die KI-Verordnung das vor. Viele Plattformen verlangen zusätzlich eine Kennzeichnung realistischer KI-Inhalte. Für reine Texte, die Sie redaktionell geprüft haben, gilt keine allgemeine Pflicht. Details erklärt KI-Kennzeichnungspflicht, passende Hinweistexte erstellt der KI-Kennzeichnungs-Generator.

Redaktionsplan mit KI

KI hilft auch bei der Planung: Themenideen für einen Monat sammeln, aus einem Fachartikel fünf Posts mit unterschiedlichen Blickwinkeln ableiten oder einen Post für verschiedene Plattformen anpassen. Die Auswahl und den letzten Schliff sollten Sie selbst übernehmen.

Erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Allgemeine Information, keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.

ZeichenzählerZeichen, Wörter, Sätze und Tokens zählen, mit Grenzen für LinkedIn, X, Instagram, SMS und Google.
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