Prompts für Blogartikel: Vorlagen von der Idee bis zum Entwurf
Gute Prompts für Blogartikel zerlegen die Arbeit in Schritte: erst Thema und Zielgruppe klären, dann gliedern, dann Abschnitt für Abschnitt schreiben und zuletzt überarbeiten. Ein einziger Prompt „Schreibe einen Blogartikel über X“ liefert dagegen fast immer einen glatten, austauschbaren Text.
Schritt 1: Briefing statt Einzeiler
Bevor die KI schreibt, braucht sie ein kurzes Briefing. Diese Angaben gehören hinein:
- Thema und Suchbegriff, für den der Artikel gefunden werden soll,
- Zielgruppe und deren Vorwissen,
- Ziel des Artikels: informieren, Anleitung geben, zu einem Angebot führen,
- eigene Erfahrungen, Beispiele oder Zahlen, die vorkommen sollen,
- Tonalität und ungefähre Länge.
Die eigenen Erfahrungen sind der wichtigste Punkt. Sie unterscheiden Ihren Artikel von allem, was das Modell aus allgemeinem Wissen ohnehin erzeugen würde.
Schritt 2: Gliederung erstellen lassen
Du bist Redakteurin für einen Blog über Gartenbau.
Erstelle eine Gliederung für einen Artikel zum Suchbegriff
"Hochbeet anlegen". Zielgruppe: Einsteiger mit kleinem Garten.
Gib 5 bis 7 Zwischenüberschriften aus, je mit 2 Stichpunkten,
was der Abschnitt klärt. Berücksichtige meine Notizen:
<notizen>...</notizen>
Prüfen Sie die Gliederung selbst: Fehlt eine Frage, die Leser typischerweise haben? Ist etwas doppelt? Erst wenn die Struktur stimmt, geht es ans Schreiben.
Schritt 3: Abschnittsweise schreiben
Lassen Sie die Abschnitte einzeln oder in kleinen Gruppen schreiben. So bleibt jeder Teil konkret, und Sie können zwischendurch korrigieren. Ein Beispiel:
Schreibe den Abschnitt "Die richtige Füllung" (180 bis 220 Wörter).
Nutze die Schichtfolge aus meinen Notizen. Kurze Sätze, Sie-Form,
keine Einleitungsfloskeln. Wenn dir eine Information fehlt,
markiere die Stelle mit [PRÜFEN] statt etwas zu erfinden.
Die Markierung [PRÜFEN] ist ein einfacher Trick gegen erfundene Fakten. Wie man Abschnitte über mehrere Prompts verkettet, erklärt der Ratgeber Prompt-Chaining.
Schritt 4: Überarbeiten
Ein zweiter Durchgang mit eigenem Prompt verbessert den Entwurf deutlich:
- „Streiche Füllwörter und Wiederholungen, ändere nichts am Inhalt.“
- „Nenne drei Stellen, an denen ein konkretes Beispiel fehlt.“
- „Schreibe zwei Varianten für den Einstieg, der direkt mit dem Problem des Lesers beginnt.“
Typische KI-Formulierungen findet der KI-Floskel-Finder, die Verständlichkeit misst Lesbarkeit prüfen. Weitere Überarbeitungstipps stehen im Ratgeber KI-Texte überarbeiten.
SEO und Qualität
Suchmaschinen bewerten KI-Texte nicht grundsätzlich schlechter, wohl aber Texte ohne eigenen Nutzen. Prüfen Sie Fakten, ergänzen Sie eigene Erfahrungen und halten Sie den Suchbegriff natürlich im Text. Wie oft er vorkommt, zeigt der Keyword-Prüfer. Den gesamten Ablauf mit Planung und Veröffentlichung beschreibt der Ratgeber Blogartikel mit KI schreiben. Fertige Vorlagen zum Anpassen finden Sie unter Prompt-Vorlagen.
Weitere nützliche Prompts rund um den Artikel
- „Schlage fünf Titel vor, die den Suchbegriff enthalten und ein konkretes Ergebnis versprechen.“
- „Schreibe eine Meta-Beschreibung mit 140 bis 155 Zeichen.“
- „Welche Fragen zum Thema beantwortet der Artikel noch nicht? Formuliere daraus einen FAQ-Abschnitt.“
- „Nenne drei andere Artikel aus meiner Liste, auf die dieser Text sinnvoll verlinken sollte.“
Erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Allgemeine Information, keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.