Lesbarkeit prüfen

Lesbarkeit prüfen für deutsche Texte: Flesch-Index und Wiener Sachtextformel berechnen, lange Sätze und Bandwurmwörter finden. Ideal auch für KI-Texte.

Text
–Flesch-Index (0–100)
–Wiener Sachtextformel
–Wörter pro Satz
–Silben pro Wort
Hinweise
    –

     

    Lange Sätze markiert
    Skala

    So lesen Sie den Flesch-Index

    Flesch-IndexLesbarkeitTypisch für
    80–100sehr leichtKindertexte, einfache Sprache
    60–80leicht bis mittelWerbung, gute Websites, E-Mails
    50–60mittelschwerZeitungen, Sachbücher
    30–50schwerFachtexte, Hausarbeiten
    0–30sehr schwerVerträge, wissenschaftliche Texte

    Wie die Lesbarkeit berechnet wird

    Der Flesch-Index (deutsche Fassung nach Amstad) rechnet aus Satzlänge und Silben pro Wort einen Wert zwischen 0 und 100; je höher, desto leichter lesbar. Die erste Wiener Sachtextformel ist speziell für deutsche Sachtexte entwickelt und gibt ungefähr die Schulstufe an, ab der ein Text gut verständlich ist.

    Silben werden über Vokalgruppen geschätzt; bei Fremdwörtern weicht das etwas ab. Beide Formeln messen nur Sprachform, nicht Inhalt oder Aufbau. Nutzen Sie sie, um KI-Texte oder eigene Texte gezielt verständlich zu schreiben: kürzere Sätze, weniger Bandwurmwörter, aktiv statt passiv.

    Fragen

    Häufige Fragen

    Was ist ein guter Lesbarkeitsindex?

    Für Texte an ein breites Publikum ist ein Flesch-Index von 60 bis 70 ein gutes Ziel. Werte unter 30 sind nur für Fachpublikum angemessen.

    Was ist der Flesch-Index?

    Der Flesch-Index bewertet die Lesbarkeit aus durchschnittlicher Satzlänge und Silbenzahl pro Wort. Die deutsche Fassung nach Amstad lautet: 180 minus Wörter pro Satz minus 58,5 mal Silben pro Wort.

    Was misst die Wiener Sachtextformel?

    Die Wiener Sachtextformel wurde für deutsche Sachtexte entwickelt. Sie berücksichtigt lange Wörter, Silben und Satzlänge und gibt etwa die Schulstufe an, ab der ein Text verständlich ist.

    Wie kann ich verständlich schreiben?

    Kurze Sätze mit einem Gedanken, bekannte Wörter statt Fachbegriffe, aktive Formulierungen und zusammengesetzte Wörter auflösen. Für KI-Texte hilft der Zusatz „in einfacher Sprache“ im Prompt.

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