KI-Anbieter-Fragenkatalog
Der KI-Anbieter-Fragenkatalog stellt die wichtigsten Fragen an KI-Anbieter zusammen: Datenschutz, Training, Sicherheit, KI-Verordnung, Qualität, Kosten und Ausstieg, je nach Risiko.
Themenblöcke
Keine Rechtsberatung. Vereinfachte Darstellung nach DSGVO und KI-Verordnung (EU) 2024/1689 in der Fassung der Verordnung (EU) 2026/1744. Prüfen Sie Ihren Fall, im Zweifel mit Rechtsabteilung oder Datenschutzbeauftragten. Alles läuft in Ihrem Browser, Eingaben verlassen Ihr Gerät nicht.
Anbieter vergleichbar prüfen
Bevor ein Unternehmen einen KI-Dienst einführt, sollte es die richtigen Fragen stellen. Der KI-Anbieter-Fragenkatalog stellt sie nach Themen zusammen: Datenschutz und Auftragsverarbeitung, Datenstandort, Training mit Ihren Daten, Sicherheitsnachweise, Rolle nach der KI-Verordnung, Qualität und Modellwechsel, Betrieb, Kosten, Ausstieg sowie Urheberrecht und Haftung. Je höher das Risiko des Einsatzes, desto mehr Fragen enthält der Katalog.
Damit wird die Lieferantenbewertung vergleichbar: Schicken Sie allen Anbietern denselben Katalog, am besten als CSV-Tabelle mit Spalten für Antwort und Bewertung. Hilfreich beim KI-Anbieter auswählen sind die Hinweise zu guten Antworten: Sie zeigen, woran man belastbare Aussagen erkennt, etwa einen unterschriebenen Auftragsverarbeitungsvertrag oder einen aktuellen Prüfbericht statt allgemeiner Versprechen.
Der Katalog ist ein Werkzeug für die Due Diligence, keine abschließende Prüfung. Er ersetzt weder Datenschutz-Folgenabschätzung noch Vertragsprüfung. Fragen an KI-Anbieter zum Datenschutz vertiefen Sie mit dem DSGVO-Check für KI-Tools; eingeführte Systeme halten Sie im KI-Verzeichnis fest.
Anleitung: KI-Anbieter-Fragenkatalog in 4 Schritten
- Unter „Risiko des Einsatzes“ einschätzen, welche Daten und Entscheidungen betroffen sind; davon hängt der Umfang des Katalogs ab.
- Art des Angebots wählen und die gewünschten Themenblöcke ankreuzen.
- Entscheiden, ob Hinweise zu guten Antworten mit ausgegeben werden.
- Format Text, Markdown oder CSV wählen, kopieren oder herunterladen und an den Anbieter schicken.
Typische Anwendungsfälle
- Ein Mittelständler vergleicht drei Anbieter von KI-Assistenten mit demselben Fragenkatalog als Tabelle.
- Der Einkauf ergänzt seine Lieferantenbewertung um KI-spezifische Fragen zu Training, Modellwechseln und Datenlöschung.
- Vor einem Pilotprojekt mit Kundendaten klärt das Projektteam Datenschutz und Sicherheit, bevor Verträge unterschrieben werden.
Häufige Fragen
Welche Fragen sind am wichtigsten?
Ob Ihre Daten zum Training verwendet werden, wo sie verarbeitet werden, ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag angeboten wird und wie Sie Ihre Daten beim Ausstieg zurückbekommen und löschen lassen.
Brauche ich bei jedem KI-Werkzeug einen vollständigen Katalog?
Nein. Für eine interne Texthilfe ohne personenbezogene Daten reicht der Grundumfang. Je sensibler die Daten und je größer die Folgen für Menschen, desto mehr Fragen sollten Sie stellen.
Welche Zertifikate sind aussagekräftig?
Häufig sind ISO/IEC 27001 für Informationssicherheit, SOC-2-Typ-II-Berichte und, speziell für KI-Managementsysteme, ISO/IEC 42001. Wichtig ist, ob der Geltungsbereich den angebotenen Dienst umfasst.
Kann ich den Katalog anpassen?
Ja. Wählen Sie Themenblöcke ab, laden Sie die CSV herunter und ergänzen Sie eigene Fragen in Excel.
Wie bewerte ich die Antworten der Anbieter?
Vergeben Sie je Frage Punkte, etwa 0 für fehlend, 1 für vage und 2 für belegt, und gewichten Sie Pflichtfragen doppelt. Wichtig ist, ob eine Aussage vertraglich zugesichert oder nur auf einer Webseite beschrieben ist.
Was tun, wenn ein Anbieter Fragen nicht beantwortet?
Fragen Sie konkret nach Dokumenten wie Auftragsverarbeitungsvertrag, Liste der Unterauftragsverarbeiter oder Prüfberichten. Bleiben Pflichtfragen offen, ist das selbst ein Ergebnis und sollte in die Entscheidung einfließen.
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