Wie lang sollte ein Prompt sein? Kurz, lang oder dazwischen
Wie lang sollte ein Prompt sein? So lang wie nötig, damit das Modell die Aufgabe ohne Rückfragen versteht. Für einfache Aufgaben reicht ein Satz, für anspruchsvolle Texte oder wiederkehrende Abläufe sind mehrere hundert Wörter sinnvoll.
Kurze Prompts reichen, wenn …
- die Aufgabe eindeutig ist: „Übersetze ins Englische“, „Korrigiere die Rechtschreibung“
- das Ergebnis leicht zu prüfen ist
- Sie im Gespräch nachsteuern können
Längere Prompts lohnen sich, wenn …
- Zielgruppe, Ton und Zweck wichtig sind
- Hintergrundwissen fehlt, das das Modell nicht haben kann
- ein festes Ausgabeformat gebraucht wird
- der Prompt oft wiederverwendet wird, etwa als Systemprompt
Was in einen guten längeren Prompt gehört
- Aufgabe und Ziel
- Kontext: Wer liest das Ergebnis, wofür wird es gebraucht?
- Material: Texte, Daten, Beispiele
- Regeln und Grenzen
- Ausgabeformat
Was zu lang ist
Wiederholungen, widersprüchliche Regeln und lange Listen von Verboten verwässern einen Prompt. Wenn Ihr Prompt über eine Seite wächst, prüfen Sie, ob alles nötig ist. Bei Systemprompts kostet jede Zeile bei jeder Anfrage Geld; der Systemprompt-Kostenrechner zeigt, wie viel. Die Länge zählt der Token-Zähler.
Erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Allgemeine Information, keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.
Token-ZählerTokens eines Textes oder einer Datei (PDF, Word, TXT) zählen, mit Kosten für alle Modelle.
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