Systemprompt Kosten berechnen

Systemprompt Kosten berechnen: Was kostet Ihre Systemanweisung, die bei jeder Anfrage mitgeht, pro Monat und Jahr, und wie viel spart Prompt-Caching?

Systempromptoptional, zum Zählen
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ZeitraumOhne CachingMit Caching

Warum der Systemprompt so viel kostet

Der Systemprompt (die Systemanweisung) wird bei jeder einzelnen Anfrage mitgeschickt und jedes Mal als Eingabe berechnet. Ein Prompt mit 1.500 Tokens fällt bei einer Million Anfragen im Monat 1,5 Milliarden Mal an. Bei Chatbots und Agenten ist er deshalb oft der größte einzelne Kostenblock.

Zwei Hebel helfen: kürzen und Prompt-Caching. Beim Caching speichert der Anbieter den unveränderten Anfang der Anfrage zwischen und berechnet ihn bei Wiederholung zu einem Bruchteil des Preises, meist 10 %. Damit das klappt, muss der Systemprompt ganz vorne stehen und darf sich nicht ändern; ein Datum oder Nutzername gehört ans Ende. So lassen sich Tokens sparen, ohne die Anweisung zu verändern.

Fragen

Häufige Fragen

Wird der Systemprompt bei jeder Anfrage berechnet?

Ja. Sprachmodelle haben kein Gedächtnis zwischen Anfragen; der Systemprompt wird jedes Mal mitgeschickt und als Eingabe-Tokens berechnet, auch wenn er sich nie ändert.

Wie viel spart Prompt-Caching beim Systemprompt?

Bei den meisten Anbietern kostet ein Cache-Treffer etwa ein Zehntel des normalen Eingabepreises. Bei 80 % Treffern sinken die Kosten des Systemprompts damit um rund 70 %. Bei Anthropic kostet das erstmalige Schreiben in den Cache etwas mehr.

Wie lang sollte ein Systemprompt sein?

So kurz wie möglich, so lang wie nötig. Viele gute Systemprompts haben 300 bis 1.500 Tokens. Lange Beispiel- und Wissenssammlungen gehören eher in eine Wissensdatenbank (RAG), die nur bei Bedarf Inhalte nachlädt.

Wie berechne ich die Kosten pro Jahr?

Tokens des Systemprompts × Anfragen pro Monat × Eingabepreis ÷ 1 Million × 12. Der Rechner macht das für Sie und zeigt zusätzlich die Ersparnis durch Kürzen.

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