Prompt-Vorlagen im Team: Einheitlich bessere Ergebnisse
Prompt-Vorlagen machen den Unterschied zwischen Teams, die KI gelegentlich ausprobieren, und Teams, die damit täglich Zeit sparen. Statt dass jeder seine eigenen Formulierungen erfindet, nutzen alle bewährte Prompts mit Platzhaltern für den jeweiligen Fall.
Warum Vorlagen wirken
- Gleichmäßige Qualität: Ein guter Prompt hilft allen, nicht nur dem Kollegen, der ihn erfunden hat.
- Weniger Aufwand: Nur noch die Platzhalter ausfüllen.
- Einheitlicher Ton nach außen, etwa in Kundenantworten.
- Sicherheit: Vorlagen können Regeln enthalten, etwa „keine Kundennamen eingeben“.
Aufbau einer guten Vorlage
Eine Vorlage besteht aus festen Teilen und Platzhaltern in eckigen oder geschweiften Klammern: „Fasse das folgende Protokoll für [Zielgruppe] in höchstens [Anzahl] Stichpunkten zusammen. Nenne offene Aufgaben mit Verantwortlichen. Protokoll: [Text]“. Feste Teile sind Rolle, Format, Länge und Regeln; variabel sind Inhalt und Zielgruppe. Beispiele für viele Aufgaben finden Sie in den Prompt-Vorlagen; eigene baut der Prompt-Baukasten.
Eine Prompt-Bibliothek aufbauen
- Sammeln: Fragen Sie im Team, welche Prompts sich bewährt haben.
- Vereinheitlichen: gleiche Struktur, klare Platzhalter, kurzer Zweck-Satz.
- Ablegen: dort, wo das Team ohnehin arbeitet, etwa im Wiki, in SharePoint oder als gespeicherte Prompts in Microsoft 365 Copilot, ChatGPT-Projekten oder Claude-Projekten.
- Verantwortung: Jede Vorlage hat eine Person, die sie pflegt.
Testen und verbessern
Prüfen Sie Vorlagen mit drei bis fünf echten Fällen, bevor Sie sie freigeben. Vergleichen Sie Varianten nebeneinander, etwa mit dem Prompt-Vergleich. Und überprüfen Sie die Bibliothek, wenn ein neues Modell eingeführt wird: Was früher nötig war, ist manchmal überflüssig.
Vom Prompt zum Agenten
Wird eine Vorlage sehr häufig genutzt, lohnt ein eigener Assistent mit festen Anweisungen und Wissensquellen, etwa als Custom GPT, Claude-Projekt oder Agent in Copilot Studio. Mehr dazu im Bereich Copilot Studio.
Erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Allgemeine Information, keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.