KI für Recherche: Schneller finden, sicher prüfen
KI für Recherche spart viel Zeit: Assistenten mit Websuche finden, lesen und fassen Quellen in Minuten zusammen. Die Ergebnisse brauchen aber eine Prüfung, denn auch mit Quellenangaben können Aussagen falsch oder verkürzt sein.
Drei Arten der Recherche mit KI
- Schnelle Suche: ChatGPT, Claude, Gemini oder Perplexity mit Websuche beantworten Fragen mit Links zu Quellen.
- Tiefenrecherche (Deep Research): Der Assistent durchsucht viele Quellen über Minuten und schreibt einen Bericht mit Belegen.
- Eigene Dokumente: Sie laden Berichte, Studien oder Verträge hoch und lassen gezielt Fragen beantworten.
Gute Recherche-Prompts
Recherchiere den aktuellen Stand zu [Thema] in Deutschland. Nutze vor allem offizielle Quellen, Fachmedien und Studien von 2025 und 2026. Gliedere: Kernaussagen, Zahlen mit Quelle, offene Fragen. Kennzeichne, wo Quellen sich widersprechen.
Prüfen, prüfen, prüfen
- Öffnen Sie die verlinkten Quellen und prüfen Sie, ob die Aussage dort wirklich steht.
- Achten Sie auf das Datum: Ist die Quelle aktuell?
- Zahlen immer an der Originalquelle nachsehen.
- Bei wichtigen Themen eine zweite, unabhängige Quelle suchen.
Lange Dokumente
Bei sehr langen Texten hilft es, abschnittsweise zu arbeiten; der Text-Aufteiler teilt sie in passende Stücke. Warum KI trotz Quellen Fehler macht, erklärt Halluzinationen vermeiden.
Erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Allgemeine Information, keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.
Text aufteilenLange Texte in Abschnitte mit fester Tokenzahl schneiden, mit Überlappung und Chat-Anweisung.
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