KI für Lehrkräfte: Unterricht vorbereiten und entlasten

2 Min. LesezeitStand 08.10.2026Mit KI erstellt · redaktionell geprüft

KI für Lehrkräfte kann viel Vorbereitungszeit sparen: Arbeitsblätter in drei Niveaustufen, Beispieltexte, Quizfragen oder ein Elternbrief entstehen in Minuten. Das fachliche und pädagogische Urteil bleibt bei Ihnen, und personenbezogene Daten von Schülerinnen und Schülern gehören nicht in allgemeine Chatbots.

Material erstellen

  • Arbeitsblätter zu einem Thema mit Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeit
  • Lesetexte in einfacher Sprache oder auf einem bestimmten Sprachniveau
  • Quizfragen mit Antwortoptionen und typischen Fehlvorstellungen als Ablenker
  • Fallbeispiele und Dialoge für Rollenspiele im Fremdsprachenunterricht
  • Tafelbilder und Stundenverläufe als Entwurf, den Sie anpassen

Differenzieren mit KI

Ein großer Vorteil ist die schnelle Anpassung an unterschiedliche Lerngruppen. Ein Beispiel:

Erstelle einen Sachtext über den Wasserkreislauf für die 6. Klasse,
ca. 200 Wörter, in drei Fassungen:
1. einfache Sprache, kurze Sätze
2. Standardfassung
3. erweiterte Fassung mit zwei Fachbegriffen mehr
Danach je Fassung vier Verständnisfragen.

Ob die einfache Fassung wirklich leicht lesbar ist, prüft das Werkzeug Einfache Sprache prüfen. Fachliche Fehler kommen auch in einfachen Texten vor, deshalb immer gegenlesen.

Bewerten und Rückmeldung geben

KI kann helfen, ein transparentes Bewertungsraster zu formulieren, das Sie mit der Klasse teilen. Der Bewertungsraster-Generator liefert dafür eine Vorlage. Bei der Korrektur selbst ist Vorsicht geboten: Die Note verantworten Sie, und Schülertexte sind personenbezogene Daten. Wenn überhaupt, dann nur in einem vom Schulträger freigegebenen Dienst und ohne Namen. Automatische Notenvergabe durch KI ist pädagogisch und rechtlich problematisch; die KI-Verordnung zählt KI-Systeme, die Lernergebnisse bewerten oder über Zugang zu Bildung entscheiden, zu den Hochrisiko-Anwendungen.

Kommunikation und Verwaltung

  • Elternbriefe und Einladungen entwerfen, auch in mehrere Sprachen übersetzen (Ratgeber Mit KI übersetzen)
  • Protokolle von Konferenzen aus Notizen strukturieren
  • Projekttage, Ausflüge und Elternabende planen

Datenschutz und Regeln

  1. Nutzen Sie nach Möglichkeit Angebote, die Land oder Schulträger bereitstellen.
  2. Keine Namen, Noten, Diagnosen oder Fotos von Schülern in private KI-Konten.
  3. Material vor dem Einsatz fachlich prüfen und auf Klischees achten.
  4. Mit dem Kollegium klären, wie KI-Nutzung durch Schüler angegeben werden soll.

Wie Schulen den Umgang insgesamt regeln können, beschreibt der Ratgeber KI in der Schule. Für eigene Fortbildungen hilft der Ratgeber Gute Prompts schreiben.

Gute Prompts für Unterrichtsmaterial

Je genauer der Auftrag, desto brauchbarer das Ergebnis. Nennen Sie Klassenstufe, Schulform, Fach, Lernziel, Zeitrahmen und gewünschtes Format. Fügen Sie bei Bedarf einen eigenen Beispieltext an, damit die KI Stil und Niveau trifft. Bitten Sie ausdrücklich darum, Unsicherheiten zu kennzeichnen, und lassen Sie sich bei Sachtexten die zentralen Fakten getrennt auflisten, damit Sie diese schnell prüfen können. Bewährte Prompts speichern Sie in einer Sammlung, die Sie mit Kolleginnen und Kollegen teilen.

Nicht jedes Ergebnis passt sofort. Oft ist es schneller, die KI um eine gezielte Änderung zu bitten („kürzer“, „mit Beispiel aus dem Sport“, „ohne Fachbegriffe“), als den Text selbst umzuschreiben.

Zeitsparend ist auch eine eigene Vorlagensammlung im Fachkollegium: ein Prompt für Arbeitsblätter, einer für Quizfragen, einer für Elternbriefe. Wer neu einsteigt, findet so schnell brauchbare Ergebnisse.

Erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Allgemeine Information, keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.

Bewertungsraster für KI-AntwortenKriterien, Gewichte und Bewertungs-Prompt für Tests von Prompts und Modellen.
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