Generative KI einfach erklärt: Was sie kann und was nicht
Generative KI erzeugt neue Inhalte: Texte, Bilder, Musik, Stimmen, Videos oder Programmcode. Bekannte Beispiele sind ChatGPT, Claude und Gemini für Text oder Bildgeneratoren wie Midjourney. Anders als klassische KI, die vor allem einordnet oder vorhersagt, schafft generative KI etwas, das es vorher nicht gab.
Wie sie funktioniert
Generative Modelle lernen aus riesigen Datenmengen Muster und erzeugen daraus Neues, das diesen Mustern folgt. Sprachmodelle setzen Text Token für Token fort, Bildmodelle formen aus Rauschen Schritt für Schritt ein Bild, das zur Beschreibung passt.
Wofür sie sich eignet
- Entwürfe für E-Mails, Berichte, Stellenanzeigen und Werbetexte
- Zusammenfassen, Übersetzen und Umformulieren
- Ideen sammeln und Varianten durchspielen
- Programmcode schreiben und erklären
- Bilder für Präsentationen, Mockups und Social Media
Wo die Grenzen liegen
- Inhalte können falsch sein, auch wenn sie überzeugend klingen.
- Ergebnisse folgen dem Durchschnitt der Trainingsdaten und wirken oft austauschbar.
- Urheberrecht und Datenschutz müssen beachtet werden.
Rechtlicher Rahmen
Die EU-KI-Verordnung verlangt Transparenz: Deepfakes und bestimmte veröffentlichte KI-Texte müssen gekennzeichnet werden. Wem KI-Ergebnisse gehören, erklärt KI und Urheberrecht; den Einstieg in gute Anweisungen bietet der Prompt-Baukasten.
Erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Allgemeine Information, keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.