Suno v6: Lizenzen mit Warner und BMG, Klage von Universal und Sony
Der KI-Musikdienst Suno steht zwischen Einigung und Streit. Version 6 entstand mit Lizenzen mehrerer Musikkonzerne, doch Universal Music und Sony Music haben erneut Klage eingereicht.
Suno v6 wurde mit Warner Music Group, BMG und Believe entwickelt. Deren Musik fließt nur mit Zustimmung der Künstler in die Modelle ein, die Rechteinhaber werden vergütet. Der Vertrag mit BMG regelt zugleich die frühere Nutzung von Aufnahmen beim Training.
Universal Music und Sony Music reichten dagegen in Massachusetts eine 45-seitige Klage ein. Ihr Vorwurf: Auch v6 beruhe auf urheberrechtswidrig genutzten Trainingsdaten, konkret auf 60.202 Aufnahmen.
Die Musikbranche zeigt, wohin die Entwicklung geht: Lizenzen gegen Bezahlung statt ungefragter Nutzung. Was in Deutschland beim Training und bei KI-Ergebnissen gilt, erklärt KI und Urheberrecht.
Quellen
Eigene Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Quellen, erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Illustration: Tokenlabor, per Programm gezeichnet, kein KI-Bild.


