KI-Use-Cases bewerten

KI-Use-Cases bewerten nach Nutzen und Machbarkeit: Anwendungsfälle in einer Matrix einordnen, Quick Wins finden und als Rangliste kopieren.

Bewertung von 1 (gering) bis 5 (hoch). Das Risiko senkt die Machbarkeit.

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Nutzen-Machbarkeit-Matrix
Rangliste
Nr.Use CaseNutzenMachbarkeitFeldPunkte
Ergebnis (Markdown)

Die Einstufung ist eine Planungshilfe nach einfachen Regeln. Sie ersetzt keine Risikoanalyse durch Fachbereich, IT-Sicherheit und Datenschutz. Alles läuft in Ihrem Browser.

Anwendungsfälle sortieren statt diskutieren

Mit diesem Werkzeug können Sie KI-Use-Cases bewerten und vergleichen. Jeder Anwendungsfall erhält Punkte für den Nutzen (Zeitersparnis und Wirkung auf Qualität, Umsatz oder Kundenerlebnis) und für die Machbarkeit (Datenlage und technische Umsetzbarkeit). Ein mittleres oder hohes Risiko, etwa durch personenbezogene Daten oder Außenwirkung, senkt die Machbarkeit um einen halben oder ganzen Punkt, weil es zusätzlichen Aufwand für Prüfung und Absicherung bedeutet.

Die Nutzen-Machbarkeit-Matrix teilt die Fälle in vier Felder: Quick Wins mit hohem Nutzen und hoher Machbarkeit, strategische Vorhaben mit hohem Nutzen, aber schwieriger Umsetzung, Nebenbei-Projekte mit geringem Nutzen, aber leichter Umsetzung, und Fälle zum Zurückstellen. Die Grenze liegt jeweils bei 3 Punkten. Die Rangliste sortiert nach dem Produkt aus Nutzen und Machbarkeit. So entsteht eine Priorisierungsmatrix, mit der sich KI-Anwendungsfälle in einem Workshop schnell sortieren und Use Cases priorisieren lassen. Wie viel ein Quick Win in Euro bringt, rechnen Sie anschließend mit dem KI-ROI-Rechner nach.

Grenzen: Die Bewertung ist so gut wie die Einschätzungen, die hineingehen. Lassen Sie Nutzen und Machbarkeit von verschiedenen Personen schätzen und sprechen Sie über große Abweichungen. Rechtliche Fragen wie die Risikoklasse nach der KI-Verordnung klärt die Matrix nicht.

Anleitung: KI-Use-Cases bewerten in 4 Schritten

  1. Tragen Sie für jeden Anwendungsfall einen Namen ein.
  2. Bewerten Sie Zeitersparnis, Wirkung, Datenlage und technische Umsetzbarkeit von 1 bis 5 und wählen Sie das Risiko.
  3. Fügen Sie mit „Use Case hinzufügen“ weitere Fälle an.
  4. Lesen Sie Matrix und Rangliste ab und kopieren Sie das Ergebnis als Markdown.

Typische Anwendungsfälle

  • Workshop mit Fachbereichen: Viele Ideen auf wenige Kandidaten für einen Pilot verdichten.
  • KI-Strategie: Quick Wins und strategische Vorhaben getrennt planen.
  • Entscheidungsvorlage für die Geschäftsführung mit nachvollziehbarer Bewertung.
  • Jährliche Überprüfung des KI-Portfolios: Was hat sich an Machbarkeit oder Nutzen geändert?
Fragen

Häufige Fragen

Was ist ein Quick Win bei KI-Projekten?

Ein Anwendungsfall mit hohem Nutzen, der sich mit vorhandenen Daten und Werkzeugen schnell umsetzen lässt. Quick Wins eignen sich gut als erste Pilotprojekte, weil sie früh zeigen, ob und wie KI im Unternehmen wirkt.

Wie werden Nutzen und Machbarkeit berechnet?

Der Nutzen ist der Mittelwert aus Zeitersparnis und Wirkung, die Machbarkeit der Mittelwert aus Datenlage und technischer Umsetzbarkeit, abzüglich 0,5 Punkten bei mittlerem und 1 Punkt bei hohem Risiko, mindestens aber 1.

Wie viele Use Cases sollte ich gleichzeitig bewerten?

Zehn bis zwanzig sind in einem Workshop gut zu handhaben. Bei deutlich mehr Ideen lohnt eine Vorauswahl, damit die Bewertung sorgfältig bleibt.

Werden meine Use Cases gespeichert?

Nein. Die Bewertung bleibt in Ihrem Browser.

Wer sollte die Bewertung vornehmen?

Am besten gemeinsam: Der Fachbereich schätzt den Nutzen, IT und Datenteam die Machbarkeit, Datenschutz und Recht das Risiko. Unterschiedliche Einschätzungen sind ein guter Anlass für Rückfragen.

Was mache ich mit Use Cases im Feld „Zurückstellen“?

Notieren Sie, was fehlt, etwa Daten oder eine Schnittstelle, und prüfen Sie sie später erneut. Manche Fälle wandern nach oben, sobald die Datenlage besser ist oder günstigere Modelle verfügbar sind.

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