Automatisierungspotenzial bewerten

Automatisierungspotenzial bewerten: Aufgaben nach Häufigkeit, Regeln, Datenlage und Fehlerfolgen einschätzen und die lohnendsten zuerst sehen.

Je Aufgabe: Häufigkeit, Dauer und vier Kriterien. Die Felder werden live ausgewertet.

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Auswertung
RangAufgabeStunden/MonatEignungEmpfehlungPotenzial h/Monat

Die Einstufung ist eine Planungshilfe nach einfachen Regeln. Sie ersetzt keine Risikoanalyse durch Fachbereich, IT-Sicherheit und Datenschutz. Alles läuft in Ihrem Browser.

Welche Aufgaben sich automatisieren lassen

Das Werkzeug bewertet das Automatisierungspotenzial wiederkehrender Aufgaben. Für jede Aufgabe geben Sie an, wie oft sie im Monat anfällt und wie viele Minuten sie dauert. Vier Kriterien bestimmen, wie gut sie sich für KI-Automatisierung eignet: Folgt die Aufgabe klaren Regeln? Liegen die Eingangsdaten strukturiert vor, etwa als Formular statt als Freitext? Wie oft gibt es Ausnahmen? Und wie schlimm wäre ein Fehler? Wer Prozesse automatisieren will, beginnt am besten mit Aufgaben, die häufig, regelhaft und fehlertolerant sind.

Die Eignung setzt sich gewichtet zusammen: Regelhaftigkeit 35 %, Datenstruktur 25 %, seltene Ausnahmen 20 % und geringe Fehlerfolgen 20 %, umgerechnet auf 0 bis 100 %. Die Zeitersparnis ergibt sich als Stunden pro Monat mal Eignung; das ist eine theoretische Obergrenze, keine Prognose. Damit lassen sich Aufgaben priorisieren und die Automatisierung bewerten, bevor jemand ein Werkzeug kauft. Hohe Fehlerfolgen begrenzen die Empfehlung auf eine Automatisierung mit Freigabe, auch wenn die Eignung sonst hoch wäre. Mit Stundensatz zeigt die Auswertung zusätzlich den Gegenwert in Euro; für eine genaue Rechnung mit KI-Kosten und Prüfzeit nutzen Sie KI vs. Mensch.

Grenzen: Die Punktwerte sind grobe Selbsteinschätzungen. Aufwand für Einführung, Schulung und Wartung fehlt in der Rechnung ebenso wie die Akzeptanz im Team. Nutzen Sie die Liste als Gesprächsgrundlage, nicht als Entscheidung.

Anleitung: Automatisierungspotenzial in 4 Schritten

  1. Tragen Sie je Zeile eine Aufgabe mit Häufigkeit pro Monat und Minuten je Ausführung ein.
  2. Bewerten Sie Regelhaftigkeit, Datenstruktur, Ausnahmen und Fehlerfolgen über die Auswahlfelder.
  3. Fügen Sie mit „Aufgabe hinzufügen“ weitere Zeilen an oder entfernen Sie Zeilen mit „Entfernen“.
  4. Lesen Sie in der Tabelle Eignung, Empfehlung und Priorität ab und kopieren Sie das Ergebnis als CSV.

Typische Anwendungsfälle

  • Ideensammlung im Team: Alle tragen wiederkehrende Aufgaben ein, die Tabelle zeigt die lohnendsten zuerst.
  • Vorbereitung eines Budgetantrags mit nachvollziehbarer Zeitersparnis statt Bauchgefühl.
  • Auswahl eines Pilotprojekts, das häufig vorkommt, klaren Regeln folgt und geringe Fehlerfolgen hat.
  • Gegenprüfung von Anbieterversprechen: Passt die versprochene Ersparnis zu Häufigkeit und Dauer der Aufgabe?
Fragen

Häufige Fragen

Wie wird die Eignung berechnet?

Jedes Kriterium wird von 1 bis 5 bewertet: Regelhaftigkeit mit 35 %, Datenstruktur mit 25 %, Ausnahmen mit 20 % und Fehlerfolgen mit 20 % Gewicht. Der gewichtete Mittelwert wird auf 0 bis 100 % umgerechnet.

Was bedeutet „Potenzial h/Monat“?

Die monatliche Arbeitszeit der Aufgabe multipliziert mit der Eignung. Das ist eine Obergrenze dessen, was sich einsparen ließe, wenn die Automatisierung so gut funktioniert wie die Bewertung nahelegt. Prüfzeit und Nacharbeit sind nicht abgezogen.

Warum empfiehlt das Werkzeug bei hohen Fehlerfolgen eine Freigabe?

Wenn ein Fehler teuer oder schwer rückgängig zu machen ist, sollte ein Mensch das Ergebnis vor der Wirkung sehen. Die Automatisierung spart dann Vorbereitungszeit, die Entscheidung bleibt beim Menschen.

Werden meine Aufgaben gespeichert?

Nein. Alles bleibt im Browser; beim Neuladen der Seite erscheint wieder das Beispiel.

Warum zählt eine seltene, lange Aufgabe weniger als eine häufige, kurze?

Entscheidend ist die gesamte Zeit pro Monat. Zehn Minuten, die 300-mal im Monat anfallen, sind 50 Stunden; zwei Stunden, die einmal im Monat anfallen, sind zwei Stunden. Dazu kommt, dass häufige Aufgaben mehr Testmaterial liefern.

Kann ich die Gewichtung der Kriterien ändern?

Die Gewichte sind fest: Regelhaftigkeit 35 %, Datenstruktur 25 %, Ausnahmen 20 % und Fehlerfolgen 20 %. Wenn bei Ihnen ein Kriterium wichtiger ist, bewerten Sie es strenger oder kopieren Sie die CSV und rechnen in einer Tabellenkalkulation weiter.

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