Lernkarten mit KI erstellen: Karteikarten aus Skripten und Büchern

2 Min. LesezeitStand 08.10.2026Mit KI erstellt · redaktionell geprüft

Lernkarten mit KI erstellen spart viel Zeit bei der Prüfungsvorbereitung. Aus einem Skript, einer Vorlesungsmitschrift oder einem Kapitel erzeugt die KI in Minuten Frage-Antwort-Paare, die sich in Lernprogramme wie Anki oder Quizlet importieren lassen. Damit Sie nichts Falsches auswendig lernen, gehört eine kurze Prüfung dazu.

Gute Lernkarten haben Regeln

  • Eine Information je Karte: Lieber fünf kurze Karten als eine mit fünf Punkten.
  • Eindeutige Frage: Es darf nur eine richtige Antwort geben.
  • Kurze Antwort: Ein Begriff, eine Zahl, ein Satz.
  • Verständnisfragen ergänzen: nicht nur „Was ist X?“, sondern auch „Warum ...?“ und „Was passiert, wenn ...?“.

Diese Regeln sollten im Prompt stehen. Ohne sie erzeugen Modelle gern lange Antworten, die man nicht abfragen kann.

Prompt für Karteikarten

Erstelle Lernkarten aus dem Text unten.
Regeln: eine Information je Karte, Antwort höchstens 15 Wörter,
etwa ein Drittel Verständnisfragen (Warum/Wie).
Verwende nur Inhalte aus dem Text.
Ausgabe als Tabelle mit zwei Spalten: Frage;Antwort
ohne Kopfzeile, Semikolon als Trenner.
<text>
...
</text>

Die Anweisung „nur Inhalte aus dem Text“ ist wichtig. Sonst ergänzt die KI Wissen, das in Ihrer Prüfung vielleicht anders gelehrt wird oder schlicht falsch ist. Mehr Prompts für das Lernen stehen im Ratgeber Prompts zum Lernen.

Import in Anki oder Quizlet

Beide Programme können Textdateien mit einem Trennzeichen zwischen Vorder- und Rückseite importieren. Prüfen Sie vor dem Import:

  1. Steht in jeder Zeile genau ein Trennzeichen? Semikolons in der Antwort selbst bringen den Import durcheinander.
  2. Sind Umlaute richtig dargestellt? Falls nicht, hilft das Werkzeug Umlaute reparieren.
  3. Gibt es doppelte Karten? Die lassen sich mit Doppelte Zeilen entfernen aussortieren.

Wenn das Format nicht passt, wandelt Tabelle umwandeln zwischen CSV, Tabulator und anderen Formaten um.

Karten prüfen

Gehen Sie die Karten einmal durch, bevor Sie lernen. Das dauert nicht lang und ist gleichzeitig die erste Wiederholung. Achten Sie auf falsche Fakten, vertauschte Begriffe, ungenaue Fragen und Karten, die etwas abfragen, das gar nicht prüfungsrelevant ist. Löschen ist besser als zu viele Karten.

Selbst formulieren hat auch Vorteile

Wer Lernkarten selbst schreibt, setzt sich bereits intensiv mit dem Stoff auseinander. Diesen Effekt verliert man, wenn die KI alles erledigt. Ein guter Mittelweg: Sie lassen die KI einen Entwurf erstellen und formulieren dann jede Karte, die Sie nicht sofort verstehen, in eigenen Worten um. Für Themen, die Sie noch gar nicht verstanden haben, ist es sinnvoller, sich das Thema zuerst von der KI erklären zu lassen und Rückfragen zu stellen.

Abfragen lassen

Statt Karten können Sie sich von der KI auch direkt abfragen lassen: „Stell mir zehn Fragen zum Kapitel, eine nach der anderen, und bewerte meine Antwort.“ Das eignet sich gut für mündliche Prüfungen. Für Schule und Studium gibt es eigene Hinweise in den Ratgebern KI im Studium und KI in der Schule.

Erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Allgemeine Information, keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.

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