KI-Texte und SEO: Was Google wirklich sagt
KI-Texte und SEO: Straft Google Inhalte ab, die mit ChatGPT geschrieben wurden? Die kurze Antwort ist nein. Google bewertet Inhalte nach ihrer Qualität und ihrem Nutzen, nicht danach, wie sie entstanden sind. Massenhaft erzeugte Texte ohne Mehrwert sind aber ausdrücklich ein Verstoß.
Was Google sagt
Google betont in seinen Richtlinien für die Suche, dass es hilfreiche, verlässliche Inhalte belohnt, die für Menschen geschrieben sind, unabhängig davon, ob ein Mensch oder eine KI sie erstellt hat. Gleichzeitig gilt das Erzeugen vieler Seiten mit dem Hauptzweck, Rankings zu manipulieren, als Spam (Missbrauch skalierter Inhalte), egal ob per Hand oder automatisiert.
Was das praktisch heißt
- Erlaubt und sinnvoll: KI als Hilfe beim Gliedern, Formulieren, Übersetzen, Zusammenfassen, Überarbeiten.
- Riskant: Hunderte Seiten zu Suchbegriffen ohne eigenes Wissen, umgeschriebene fremde Inhalte, erfundene Erfahrungsberichte.
So entstehen gute KI-Texte
- Eigenes Wissen hinein: Zahlen, Beispiele, Erfahrungen, Meinungen, die es nicht schon überall gibt.
- Fakten prüfen: Sprachmodelle erfinden Details. Jede Zahl und jede Quelle kontrollieren.
- Überarbeiten: KI-Floskeln streichen, eigenen Ton finden (KI-Texte überarbeiten).
- Autorschaft zeigen: Wer steht hinter dem Text, warum ist er oder sie kompetent?
Keywords richtig einsetzen
Der Hauptbegriff gehört in Titel, Überschrift und den ersten Absatz, verwandte Begriffe natürlich in den Text. Eine bestimmte Keyword-Dichte gibt es nicht; ein Begriff, der in jedem zweiten Satz steht, liest sich schlecht und wirkt überoptimiert. Die Keyword-Dichte und die häufigsten Wörter Ihres Textes zeigt der Wortfrequenz-Rechner; die Lesbarkeit prüft der Lesbarkeits-Check.
KI in der Suche selbst
Google zeigt zu vielen Suchen KI-Übersichten, die Inhalte aus mehreren Seiten zusammenfassen. Seiten mit klaren Antworten, sauberer Struktur und eindeutigen Fakten werden dort eher als Quelle genannt. Gut strukturierte Inhalte mit Überschriften, Listen und Tabellen helfen also doppelt.
Erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Allgemeine Information, keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.