Telekom will mit KI bis 2030 rund 2,5 Milliarden Euro sparen

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Auf einem Investorentag in Bonn hat die Deutsche Telekom am 5. Oktober ihre KI-Strategie vorgestellt. KI soll gleichzeitig Kosten senken, neue Umsätze bringen und den Service verbessern.

Bis 2030 will der Konzern durch KI und Automatisierung rund 2,5 Milliarden Euro an indirekten Kosten im Vergleich zu 2023 einsparen. Der Umsatz mit KI-Angeboten für Geschäftskunden außerhalb der USA soll von erwarteten 250 Millionen Euro in diesem Jahr auf rund 800 Millionen Euro steigen. Für Privatkunden kommen Funktionen wie Live-Übersetzung und Gesprächszusammenfassungen hinzu.

Schon heute arbeitet KI im Kundenservice: Der Chatbot „Frag Magenta“ hat im ersten Halbjahr 2026 rund 2,6 Millionen Anfragen bearbeitet. Im Netz erkennt ein KI-Agent drohende Engpässe, bevor sie auftreten, und verkürzt die Reaktionszeit laut Telekom von Stunden auf etwa eine Minute. In Pilotprojekten gingen die Beschwerden um 30 Prozent zurück.

Konzernchef Tim Höttges sagte, KI verändere die Telekom von Grund auf; entscheidend sei aber ein messbarer geschäftlicher Nutzen.

Was das für Sie bedeutet

Kundenservice ist eines der Felder, in denen sich KI am schnellsten rechnet. Was ein Gespräch mit einem KI-Assistenten kostet, zeigt der Chat-Kostenrechner; Einsatz und Grenzen beschreibt KI im Kundenservice.

Quellen

Themen:Europa & Deutschland

Eigene Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Quellen, erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Illustration: Tokenlabor, per Programm gezeichnet, kein KI-Bild.

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