RobCo wird zum Einhorn: Münchner Robotik-Start-up über eine Milliarde Dollar wert
Das Münchner Start-up RobCo, das modulare und KI-gestützte Industrieroboter baut, ist erstmals mit mehr als einer Milliarde US-Dollar bewertet. Das gab das Unternehmen am 6. Oktober bekannt.
Grundlage der Bewertung ist die Erweiterung einer bestehenden Finanzierungsrunde um 40 Millionen Dollar, überwiegend aus neuen Anteilen. Langjährige Beschäftigte konnten dabei auch eigene Anteile verkaufen. Bereits im Januar hatte RobCo 100 Millionen Dollar eingesammelt, unter anderem vom Risikokapitalarm von Volkswagen. Insgesamt hat das Unternehmen damit knapp 200 Millionen Dollar erhalten.
RobCo baut Roboter nach dem Baukastenprinzip, die sich für unterschiedliche Aufgaben in der Fertigung zusammensetzen lassen. Im März 2027 will das Unternehmen offiziell „Alfie“ vorstellen, einen zweiarmigen Roboter, der selbstständig arbeiten soll und bei einigen Kunden bereits im Testbetrieb läuft.
Mitgründer und Chef Roman Hölzl treibt das Geschäft in den USA voran; die Produktion bleibt in Deutschland. Mit Agile Robots und Neura Robotics gibt es damit mehrere deutsche Robotik-Unternehmen mit Milliardenbewertung.
KI verlässt zunehmend den Bildschirm und steuert Maschinen. Für die Planung eigener KI-Projekte bleibt die wirtschaftliche Frage gleich: Was kostet es, was spart es? Eine erste Antwort liefert der KI-ROI-Rechner.
Quellen
Eigene Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Quellen, erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Illustration: Tokenlabor, per Programm gezeichnet, kein KI-Bild.


