EAN-Prüfziffer berechnen und prüfen
EAN-Prüfziffer berechnen oder prüfen für EAN-13, EAN-8, UPC-A, GTIN-14 und SSCC, mit Anzeige des GS1-Präfix und Liste aller vollständigen Nummern.
| Eingabe | Prüfziffer | Ergebnis | Typ | GS1-Präfix |
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EAN, GTIN und UPC: so funktioniert die Prüfziffer
Mit diesem Werkzeug können Sie die EAN-Prüfziffer berechnen oder eine vorhandene Nummer prüfen. Die European Article Number, heute GTIN (Global Trade Item Number) genannt, endet immer mit einer Prüfziffer, die Lesefehler am Scanner und Tippfehler abfängt. Das Verfahren ist für EAN-13, EAN-8, UPC-A (GTIN-12), GTIN-14 und die Versandnummer SSCC gleich: Von rechts beginnend werden die Ziffern abwechselnd mit 3 und 1 gewichtet und addiert; die Prüfziffer ergänzt die Summe auf das nächste Vielfache von 10. Für 400638133393 ergibt sich die GTIN-Prüfziffer 1, die vollständige Nummer lautet 4006381333931.
Im Modus „berechnen“ geben Sie die Nummer ohne Prüfziffer ein: 7 Ziffern für EAN-8, 11 für die UPC-Prüfziffer, 12 für EAN-13 oder 13 für GTIN-14. Im Modus „prüfen“ ist die letzte Ziffer die Prüfziffer; das Werkzeug zeigt an, ob die Nummer gültig ist, und nennt sonst die richtige Barcode-Prüfziffer. Viele Nummern auf einmal sind kein Problem, die vollständigen Nummern stehen zum Kopieren bereit.
Der GS1-Präfix (die ersten drei Ziffern) zeigt, welche GS1-Länderorganisation die Nummer vergeben hat, etwa 400 bis 440 für GS1 Germany oder 978 und 979 für Bücher. Das ist nicht unbedingt das Herkunftsland der Ware. Wer EAN prüfen will, sollte außerdem wissen: Eine korrekte Prüfziffer beweist nicht, dass die Nummer tatsächlich vergeben ist. Für Bücher bietet ISBN prüfen zusätzlich die Umwandlung in ISBN-10.
Anleitung: EAN-Prüfziffer berechnen in 4 Schritten
- Nummern in das Feld eintragen, eine pro Zeile.
- Modus wählen: „Prüfziffer berechnen und anhängen“ oder „Letzte Ziffer ist Prüfziffer, prüfen“.
- In der Tabelle Prüfziffer, Ergebnis, Typ und GS1-Präfix je Nummer ablesen.
- Die vollständigen Nummern mit „Kopieren“ übernehmen.
Typische Anwendungsfälle
- Artikelstamm pflegen: Eine Liste neuer Artikelnummern um die Prüfziffer ergänzen, bevor Barcodes gedruckt werden.
- Importfehler finden: EANs aus einer Lieferanten-Tabelle vor dem Einlesen in die Warenwirtschaft auf Tippfehler prüfen.
- Marktplatz-Upload vorbereiten: GTINs vor dem Hochladen eines Produktkatalogs kontrollieren.
- Interne Nummern bilden: Für Gewichtsware oder Eigenmarken im Bereich 20 bis 29 gültige Prüfziffern berechnen.
Häufige Fragen
Wie berechnet man die EAN-Prüfziffer?
Ziffern von rechts nach links abwechselnd mit 3 und 1 multiplizieren und addieren. Die Prüfziffer ist die Zahl, die zur Summe addiert das nächste Vielfache von 10 ergibt.
Gilt das Verfahren auch für UPC und GTIN-14?
Ja. Alle GTIN-Formate und die SSCC verwenden dieselbe Rechnung. Eine UPC-A ist eine EAN-13 mit führender Null.
Bedeutet der Präfix 400 Made in Germany?
Nein. Der GS1-Präfix zeigt nur, welche nationale GS1-Organisation die Nummer vergeben hat. Ein deutsches Unternehmen kann im Ausland produzieren lassen.
Was sind Nummern mit 20 bis 29 am Anfang?
Interne Nummern, die Händler selbst vergeben, etwa für Gewichtsware an der Frischetheke. Sie sind nur im jeweiligen Geschäft eindeutig.
Was ist der Unterschied zwischen EAN und GTIN?
GTIN ist der heutige Oberbegriff von GS1. EAN-13 heißt offiziell GTIN-13, EAN-8 heißt GTIN-8 und UPC-A GTIN-12. Die Nummern und die Berechnung der Prüfziffer bleiben gleich.
Kann ich mir eine EAN selbst ausdenken?
Für den Handel nicht. Gültige GTINs vergibt GS1 an Mitgliedsunternehmen; eine selbst gebildete Nummer mit korrekter Prüfziffer kann bereits einem anderen Produkt gehören. Nur für interne Zwecke sind die Bereiche 20 bis 29 vorgesehen.
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