KI-Assistenten im Vergleich: Welcher passt zu wem?
KI-Assistenten im Vergleich zeigen: Den einen besten Assistenten gibt es nicht. Welcher passt, hängt davon ab, was Sie tun, mit welchen Werkzeugen Sie ohnehin arbeiten und wie wichtig Ihnen Datenschutz und Preis sind. Dieser Überblick ordnet die großen Assistenten nach Zielgruppen.
Die Assistenten in Kürze
- ChatGPT (OpenAI): vielseitiger Allrounder mit breitem Funktionsumfang, von Bildern bis Sprachmodus.
- Claude (Anthropic): stark bei Texten, Programmierung und langen Dokumenten.
- Gemini (Google): eng mit Google-Diensten verbunden, stark bei Bildern, Audio und Video.
- Microsoft Copilot: im Unternehmen mit Zugriff auf Office, Teams und SharePoint.
- Perplexity: KI-Suche mit Quellenangaben.
- Mistral Le Chat: Assistent eines europäischen Anbieters.
Welcher Assistent für wen?
| Zielgruppe | Empfehlung |
|---|---|
| Allgemeine Nutzung | ChatGPT |
| Schreiben, Lektorat | Claude |
| Entwicklung | Claude, ChatGPT |
| Google-Nutzer | Gemini |
| Microsoft-Büro | Microsoft 365 Copilot |
| Recherche | Perplexity |
| EU-Anbieter | Mistral Le Chat |
Preise
Die gängigen Abos für Privatkunden liegen in Deutschland bei rund 20 Euro im Monat. Nach den Daten dieser Website kosten etwa:
- ChatGPT Go rund 7,99 Euro, ChatGPT Plus rund 22,99 Euro
- Claude Pro rund 21,42 Euro
- Google AI Pro rund 21,99 Euro
Dazu kommen teurere Stufen für Vielnutzer und Business-Tarife. Microsoft 365 Copilot kostet im Unternehmen 30 US-Dollar je Nutzer und Monat bei Jahresvertrag. API-Preise der einzelnen Modelle zeigt die Modellübersicht. Wer mehrere Assistenten im Team einsetzt, findet Hinweise in KI-Abos im Team.
Datenschutz und berufliche Nutzung
Für berufliche Daten zählen nicht die Modelle, sondern die Tarife: Business- und Enterprise-Tarife bieten Verträge zur Auftragsverarbeitung, Verwaltung für Administratoren und den Verzicht auf Training mit Ihren Eingaben. Private Abos sind dafür meist nicht gedacht. Eine Prüfung unterstützt der DSGVO-Check für KI-Tools.
So finden Sie Ihren Assistenten
- Drei bis fünf typische Aufgaben aus Ihrem Alltag aufschreiben.
- Zwei oder drei Assistenten mit den kostenlosen Stufen testen, jeweils mit denselben Prompts.
- Ergebnisse nach Qualität, Nacharbeit und Bedienung vergleichen.
- Prüfen, welcher Assistent zu Ihren vorhandenen Werkzeugen passt.
- Erst dann ein Abo abschließen, monatlich statt jährlich zum Start.
Eine Vorauswahl nach Ihren Anforderungen trifft der Modell-Finder. Vertiefende Einzelvergleiche: Claude vs. ChatGPT, Claude vs. Gemini und Copilot vs. ChatGPT.
Mehrere Assistenten nutzen
Viele erfahrene Nutzer kombinieren: einen Hauptassistenten für den Alltag und einen zweiten für Spezialfälle wie Recherche oder Programmierung. Bei einzelnen Abos ist das bezahlbar, im Unternehmen lohnt eine klare Regel, welcher Assistent für welche Daten freigegeben ist.
Regelmäßig neu bewerten
Der Markt ändert sich schnell: Neue Modelle erscheinen im Abstand weniger Monate, Funktionen wandern von teuren in günstige Tarife, Preise ändern sich. Eine Wahl, die heute richtig ist, kann in einem halben Jahr überholt sein. Prüfen Sie deshalb etwa zweimal im Jahr, ob Ihr Assistent noch passt. Aktuelle Entwicklungen fasst die Rubrik News zusammen.
Wichtig ist dabei vor allem, dass Sie Ihre Prompts und Vorlagen so ablegen, dass sie in jedem Assistenten funktionieren.
Erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Allgemeine Information, keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.