HackerRank startet KI-Interviewer für Bewerbungen

ArbeitsweltMit KI erstellt · redaktionell geprüft
Illustration zur Meldung: HackerRank startet KI-Interviewer für Bewerbungen

Die Plattform für Programmiertests HackerRank hat am 5. Oktober ihren KI-Interviewer Chakra allgemein verfügbar gemacht. Er soll nicht nur prüfen, ob Bewerber eine Aufgabe lösen, sondern wie sie dabei mit KI arbeiten.

Chakra beobachtet Bewerberinnen und Bewerber, während sie in einem echten Code-Projekt arbeiten, und stellt Rückfragen zu ihren Entscheidungen. Bewertet werden kritisches Denken, Urteilsvermögen und das, was HackerRank „AI Fluency“ nennt: wie gut jemand ein Problem für die KI formuliert, ihre Ergebnisse beurteilt und sie zur Lösung lenkt.

In einer sechsmonatigen Testphase führte Chakra nach Angaben des Unternehmens mehr als 500.000 Interviews, unter anderem für Snowflake, Snorkel und Capgemini. Mitgründer Vivek Ravisankar begründet den Ansatz damit, dass KI fertige Lösungen leicht macht; entscheidend sei deshalb der Weg dorthin.

Kritiker warnen vor Verzerrungen bei automatisierten Einstellungsverfahren. In New York City etwa werden solche Werkzeuge bereits von Behörden geprüft, und in der EU gilt KI bei Personalentscheidungen als Hochrisiko-Anwendung mit strengen Pflichten.

Was das für Sie bedeutet

Wer KI im Bewerbungsprozess einsetzt, sollte in der EU die Pflichten für Hochrisiko-KI kennen und Menschen die letzte Entscheidung lassen. Einen Überblick gibt EU AI Act einfach erklärt; welche Schulungen Mitarbeitende brauchen, steht in KI-Kompetenz und Schulungspflicht.

Quellen

Eigene Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Quellen, erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Illustration: Tokenlabor, per Programm gezeichnet, kein KI-Bild.

KI-News

Weitere Meldungen

Alle Meldungen