Googles KI-Forschung: Erbgut-Atlas, Wettermodell und Rechenzentren im All
Neben neuen Modellen und Produkten hat Google im September mehrere Forschungsprojekte vorgestellt, die KI für Medizin, Wetter und Infrastruktur nutzen.
AlphaGenome Atlas sagt die Auswirkungen aller rund 9 Milliarden möglichen Veränderungen einzelner Bausteine im menschlichen Erbgut voraus. So viele Varianten ließen sich nie im Labor testen. Die Datenbank soll ohne Programmierkenntnisse nutzbar sein und hilft laut Google bereits bei der Forschung zu seltenen Krankheiten.
WeatherNext 3 nutzt Satellitendaten in Echtzeit, aktualisiert stündlich und liefert höhere Auflösung sowie genauere Niederschlagsvorhersagen. Das Modell fließt in die Google-Suche, Gemini und Google Maps ein.
Mit Project Suncatcher testet Google zusammen mit dem Satellitenbetreiber Planet seine KI-Chips (TPUs) im Weltraum. Satelliten in niedriger Umlaufbahn erhalten laut Google bis zu achtmal mehr Sonnenenergie als Anlagen auf der Erde, was langfristig neue Möglichkeiten für KI-Rechenzentren eröffnen könnte.
Der Energiebedarf von KI wird zum zentralen Thema, vom Rechenzentrum bis zur einzelnen Anfrage. Wie viel Rechenarbeit hinter einer Anfrage steckt, macht der Token-Zähler sichtbar; günstige und sparsame Modelle findet der Modell-Finder.
Quellen
Eigene Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Quellen, erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Illustration: Tokenlabor, per Programm gezeichnet, kein KI-Bild.


