Meta veröffentlicht RoboJEPA, ein Weltmodell für Roboter
Metas Forschungslabor FAIR hat RoboJEPA veröffentlicht, ein Weltmodell, mit dem Roboter die Folgen ihrer Bewegungen vorab durchspielen. Code und Modellgewichte sind frei verfügbar.
RoboJEPA basiert auf der Architektur JEPA, die Vorhersagen in einem abstrakten Merkmalsraum statt auf Pixelebene trifft. Meta skalierte das Modell von 22 Millionen auf 8 Milliarden Parameter und nennt es den größten bisher trainierten JEPA-Prädiktor. Trainiert wurde mit 15.022 Stunden Robotervideo aus 23 Datensätzen und 12 Robotertypen.
Die Forscher leiten Skalierungsgesetze ab: Einfache Fähigkeiten wie das Ansteuern eines Punktes entstehen bei rund 1020 Rechenoperationen, vorausschauende Planung über längere Abläufe erst oberhalb von 1022. Getestet wurde an einem Franka-Roboterarm beim Greifen, Anheben und Umsetzen von Gegenständen. Code, Checkpoints und Steuerung liegen auf GitHub.
Für Industrie und Forschung in Deutschland ist das ein offener Baustein für Robotik-Experimente. Was offene Modelle leisten und was zu beachten ist, erklärt Open-Source-KI-Modelle.
Quellen
Eigene Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Quellen, erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Illustration: Tokenlabor, per Programm gezeichnet, kein KI-Bild.


