User-Agent-Parser

Der User-Agent-Parser liest Browser, Version, Engine, Betriebssystem und Gerätetyp aus einem User-Agent-String und erkennt bekannte Bots und Crawler.

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Erkannte Merkmale
MerkmalWert

Alles läuft in Ihrem Browser. Eingaben verlassen Ihr Gerät nicht.

User-Agent auslesen: so funktioniert es

Der User-Agent-Parser liest aus dem User-Agent-String, den jeder Browser und viele Programme bei jeder Anfrage mitsenden, die wichtigsten Angaben heraus: Browser und Version, Rendering-Engine, Betriebssystem und Gerätetyp. Beim ersten Aufruf steht Mein User-Agent bereits im Feld, also der String Ihres eigenen Browsers; Sie können aber jeden anderen einfügen, etwa aus einem Server-Log.

Damit der Parser den Browser erkennen kann, prüft der eigene Regelsatz die Kennungen in sinnvoller Reihenfolge, denn fast jeder Browser gibt sich aus historischen Gründen auch als Mozilla, Safari oder Chrome aus. Edge enthält Edg/, Opera OPR/, Samsung Internet SamsungBrowser/; erst wenn nichts davon passt, gilt ein String als Chrome oder Safari. Ähnlich lässt sich das Betriebssystem erkennen: Windows NT 10.0 steht für Windows 10 und Windows 11, iPhone OS 17_6 für iOS 17.6.

Damit das Werkzeug einen Bot erkennen kann, vergleicht es den String mit einer Liste bekannter Crawler wie Googlebot, Bingbot, GPTBot oder ClaudeBot sowie Werkzeugen wie curl und Python-Bibliotheken. Grenzen: Der User-Agent ist frei wählbar und lässt sich fälschen. Chrome und andere Browser übermitteln inzwischen einen reduzierten String mit eingefrorenen Versionsangaben, und Safari auf dem iPad meldet sich standardmäßig als Mac. Genauere Angaben liefern die User-Agent Client Hints, die nur auf Anfrage des Servers gesendet werden.

Anleitung: User-Agent-Parser in 4 Schritten

  1. Beim Aufruf steht Ihr eigener User-Agent bereits im Feld „User-Agent-String“.
  2. Einen anderen String, etwa aus einem Server-Log, einfügen oder unter „Beispiele“ einen Browser oder Bot wählen.
  3. In der Tabelle „Erkannte Merkmale“ Browser, Version, Engine, Betriebssystem, Gerätetyp und Bot-Erkennung ablesen.
  4. Mit „Ergebnis kopieren“ die Angaben übernehmen oder mit „Mein User-Agent einsetzen“ zum eigenen String zurückkehren.

Typische Anwendungsfälle

  • Server-Log auswerten: Herausfinden, welcher Browser oder Crawler hinter einem auffälligen Zugriff steckt.
  • Fehlerberichte: Den User-Agent eines Kunden auslesen, um Browser und Betriebssystem für die Fehlersuche zu kennen.
  • KI-Crawler erkennen: Prüfen, ob Zugriffe von GPTBot, ClaudeBot oder anderen Bots stammen, bevor Sie sie per robots.txt sperren.
Fragen

Häufige Fragen

Was ist ein User-Agent?

Eine Kennung im HTTP-Header User-Agent, mit der sich Browser und Programme beim Server vorstellen. Sie enthält meist Browser, Version, Engine und Betriebssystem.

Warum steht bei Windows 11 Windows NT 10.0?

Microsoft hat die Versionsnummer im User-Agent nicht erhöht. Windows 10 und 11 sind darüber nicht zu unterscheiden; das geht nur über die Client Hints (Sec-CH-UA-Platform-Version).

Kann man den User-Agent fälschen?

Ja, jedes Programm kann einen beliebigen String senden, und Browser haben Einstellungen dafür. Zur Sicherheit oder Zugangskontrolle taugt er deshalb nicht.

Wie erkenne ich echte Googlebot-Zugriffe?

Über eine Rückwärtsauflösung der IP-Adresse auf googlebot.com oder google.com mit anschließender Vorwärtsprüfung, oder über die von Google veröffentlichten IP-Bereiche. Der User-Agent allein reicht nicht.

Wie finde ich meinen User-Agent heraus?

Öffnen Sie diese Seite: Ihr eigener User-Agent steht beim Aufruf bereits im Feld und wird sofort ausgewertet. Alternativ zeigen ihn die Entwicklerwerkzeuge des Browsers im Bereich Netzwerk bei den Anfrage-Headern.

Wo steht der User-Agent im Access-Log?

Im verbreiteten Combined-Format von Apache und nginx ist der User-Agent das letzte Feld in Anführungszeichen, direkt nach dem Referrer. Kopieren Sie den Text zwischen den Anführungszeichen in den Parser.

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