URL-Parser: URL zerlegen

Der URL-Parser zerlegt Webadressen in Protokoll, Host, Port, Pfad, Query und Fragment und zeigt alle Query-Parameter dekodiert als Tabelle und JSON.

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Bestandteile
TeilWert
Query-Parameter
Nr.NameWert (dekodiert)Rohwert
Query-Parameter als JSON

Alles läuft in Ihrem Browser. Eingaben verlassen Ihr Gerät nicht.

URL zerlegen und Parameter lesen

Der URL-Parser zerlegt eine Webadresse in ihre Bestandteile nach dem URL-Standard, den auch Browser verwenden: Schema (Protokoll), Benutzerinformationen, Host, Port, Pfad, Querystring und Fragment. Sie sehen auf einen Blick, welcher Port tatsächlich gilt, wie der Pfad dekodiert lautet und welche Query-Parameter in der Adresse stecken. Damit können Sie eine URL analysieren, bevor Sie sie in Code, Weiterleitungen oder Tracking-Auswertungen übernehmen.

Die Parameter erscheinen als Tabelle mit Rohwert und dekodiertem Wert. Beim URL dekodieren werden Prozent-Kodierungen wie %C3%BC (ü) aufgelöst und im Querystring ein + als Leerzeichen gelesen, so wie es Formulare senden. Mehrfach vorkommende Namen wie tag=a&tag=b werden im JSON zu einer Liste. Wenn Sie eine URL zerlegen, die kein Schema hat, ergänzt das Werkzeug https:// und weist darauf hin.

Hinweise erscheinen bei Zugangsdaten in der URL, unverschlüsseltem HTTP, internationalisierten Domainnamen (der Browser wandelt sie in Punycode mit xn-- um) und ungültigen Prozent-Kodierungen. Grenzen: Das Fragment nach # wird nie an den Server geschickt; was eine Anwendung mit einzelnen Parametern macht, lässt sich aus der URL allein nicht ablesen.

Anleitung: URL-Parser in 4 Schritten

  1. Die URL in das Feld einfügen oder mit „Beispiel“ eine Muster-Adresse laden.
  2. In der Tabelle „Bestandteile“ Protokoll, Host, Port, Pfad, Query und Fragment ablesen.
  3. Unter „Query-Parameter“ jeden Parameter mit dekodiertem Wert und Rohwert prüfen.
  4. Die Parameter als JSON kopieren oder mit „Teile kopieren“ alle Bestandteile übernehmen.

Typische Anwendungsfälle

  • Kampagnen-Links prüfen: Kontrollieren, ob utm_source, utm_medium und utm_campaign richtig gesetzt und kodiert sind.
  • Weiterleitungen verstehen: Lange Tracking- oder Redirect-Adressen zerlegen und das eigentliche Ziel im Parameter finden.
  • Fehlersuche bei Rückrufadressen: Callback-URLs etwa bei einer Anmeldung über OAuth Parameter für Parameter prüfen.
  • Verdächtige Links: Den tatsächlichen Host einer Adresse erkennen, auch wenn er hinter Benutzerinformationen oder Punycode versteckt ist.
Fragen

Häufige Fragen

Was ist ein Querystring?

Der Teil der URL nach dem Fragezeichen bis zum #. Er enthält Parameter als name=wert, getrennt durch ein Und-Zeichen. Server und Skripte lesen daraus zum Beispiel Suchbegriffe oder Seitenzahlen.

Warum wird + als Leerzeichen angezeigt?

Formulare kodieren Leerzeichen im Querystring als +. Im Pfad bedeutet + dagegen ein echtes Pluszeichen. Der Parser behandelt beide Teile entsprechend.

Wird das Fragment an den Server gesendet?

Nein. Alles nach dem # bleibt im Browser und wird von Skripten oder zum Springen an eine Stelle der Seite genutzt.

Was bedeutet xn-- im Hostnamen?

Das ist Punycode. Domains mit Umlauten oder anderen Sonderzeichen werden so in reine ASCII-Zeichen umgewandelt, aus münchen.de wird xn--mnchen-3ya.de.

Wie lese ich Query-Parameter in JavaScript aus?

Mit new URL(adresse).searchParams oder für die aktuelle Seite mit new URLSearchParams(location.search). get("name") liefert den ersten Wert, getAll("name") alle Werte eines mehrfach vorkommenden Parameters.

Wie entferne ich Tracking-Parameter aus einer URL?

Löschen Sie Parameter wie utm_source, utm_medium, utm_campaign, gclid oder fbclid aus dem Querystring. Andere Parameter braucht die Seite oft für ihre Funktion, etwa Suchbegriffe oder Seitenzahlen. Der URL-Parser zeigt, welche Parameter in der Adresse stecken.

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