srcset Generator für responsive Bilder

srcset Generator: aus Dateimuster und Bildbreiten fertige img- oder picture-Elemente mit passendem sizes-Attribut erzeugen und testen, welche Datei ein Gerät lädt.

HTML
Auswahl testen

GerätViewportDPRPlatz im LayoutGeladene Datei

Alles läuft in Ihrem Browser. Eingaben verlassen Ihr Gerät nicht.

Responsive Bilder mit srcset, sizes und picture

Der srcset Generator erzeugt den HTML-Code für responsive Bilder: Statt einer einzigen großen Datei bieten Sie mehrere Bildbreiten an, und der Browser lädt die kleinste, die für den Platz im Layout und die Pixeldichte des Bildschirms genügt. Das spart auf Smartphones Daten und Ladezeit, liefert auf Retina-Displays aber trotzdem scharfe Bilder. Das Attribut srcset listet die Dateien mit ihrer Breite (foto-800.jpg 800w), das sizes-Attribut beschreibt, wie breit das Bild auf der Seite angezeigt wird.

Ein korrektes sizes-Attribut ist entscheidend: Ohne sizes nimmt der Browser 100vw an und lädt bei schmalen Spalten viel zu große Dateien. Wählen Sie unter „Layout“, ob das Bild die volle Breite, die Inhaltsbreite mit Maximalbreite oder eine Spalte ab einem Breakpoint einnimmt; daraus entsteht der passende Wert, etwa (max-width: 1232px) calc(100vw - 32px), 1200px. Mit AVIF oder WebP erzeugt das Werkzeug ein picture-Element mit source-Einträgen je Format und JPEG als Rückfall. width und height verhindern Layoutsprünge, loading="lazy" lädt Bilder unterhalb des sichtbaren Bereichs später, fetchpriority="high" beschleunigt das wichtigste Bild.

Unter „Auswahl testen“ sehen Sie, welche Datei ein Gerät vermutlich lädt: Platz im Layout × Pixeldichte, dann die kleinste Bildbreite, die das abdeckt. Browser dürfen davon abweichen, etwa eine schon geladene größere Datei weiterverwenden oder bei aktiviertem Datensparmodus kleiner wählen. Die Bildbreiten selbst müssen Sie vorher erzeugen, zum Beispiel mit Bildgröße ändern oder Bilder in WebP umwandeln.

Anleitung: srcset Generator in 5 Schritten

  1. Unter „Dateimuster“ den Pfad mit Platzhalter {w} angeben, etwa /bilder/foto-{w}.jpg.
  2. Die vorhandenen Bildbreiten und die Originalgröße für width und height eintragen.
  3. Unter „Layout“ beschreiben, wie breit das Bild auf der Seite angezeigt wird.
  4. Optional AVIF und WebP einschalten, dann entsteht ein picture-Element.
  5. In „Auswahl testen“ prüfen, welche Datei ein Gerät laden würde, und den Code kopieren.

Typische Anwendungsfälle

  • Große Titelbilder auf Smartphones mit kleineren Dateien ausliefern und so die Ladezeit senken.
  • Für Retina-Displays schärfere Bilder bereitstellen, ohne Desktop-Nutzern unnötige Daten zu schicken.
  • Moderne Formate wie AVIF und WebP mit JPEG als Rückfall anbieten.
  • Den Largest Contentful Paint (LCP) mit fetchpriority und passenden Bildgrößen verbessern.
Fragen

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen w- und x-Deskriptoren?

Mit w geben Sie die echte Bildbreite an und beschreiben den Platz per sizes; der Browser rechnet selbst. Mit x (1x, 2x) nennen Sie Dateien für Pixeldichten; das passt nur für Bilder mit fester Anzeigegröße.

Brauche ich das sizes-Attribut?

Bei w-Deskriptoren ja. Ohne sizes geht der Browser von 100vw aus und lädt für kleine Bilder unnötig große Dateien. Bei x-Deskriptoren entfällt sizes.

Wie viele Bildbreiten sind sinnvoll?

Vier bis sechs Breiten zwischen etwa 400 und 2400 px decken die meisten Geräte ab. Mehr Stufen sparen nur wenig, erhöhen aber Speicherbedarf und Aufwand.

Sollte ich das erste Bild lazy laden?

Nein. Das größte Bild im sichtbaren Bereich, oft das Titelbild, sollte sofort laden, am besten mit fetchpriority="high". loading="lazy" ist für Bilder weiter unten gedacht.

Wann brauche ich das picture-Element?

Wenn Sie verschiedene Formate wie AVIF und WebP mit Rückfall anbieten oder je nach Bildschirm einen anderen Bildausschnitt zeigen wollen. Für reine Größenwahl genügt img mit srcset.

Warum lädt der Browser ein größeres Bild als erwartet?

Der Browser rechnet mit der Pixeldichte des Geräts: Bei 2-fach-Displays braucht ein 400 px breiter Platz ein 800 px breites Bild. Außerdem darf er ein bereits zwischengespeichertes größeres Bild weiterverwenden.

Wie erzeuge ich die verschiedenen Bildbreiten?

Mit einem Bildprogramm, einem Build-Werkzeug wie sharp oder einem Bilddienst. Einzelne Bilder lassen sich auch im Browser mit unserem Werkzeug „Bildgröße ändern“ verkleinern.

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