Sitemap-Generator
Der Sitemap-Generator wandelt eine URL-Liste in eine gültige sitemap.xml um, mit lastmod, changefreq und priority, und prüft jede Adresse auf typische Fehler.
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XML-Sitemap: Aufbau und Prüfung
Der Sitemap-Generator macht aus einer Liste von Adressen eine XML-Sitemap nach dem Protokoll von sitemaps.org. Fügen Sie die Adressen ein, eine je Zeile, oder relative Pfade zusammen mit einer Basisadresse. Pro Adresse können Sie hinter Semikolons eigene Werte angeben, etwa https://www.example.de/blog/; 2026-09-30; weekly; 0.8. Sonst gelten die Einstellungen darunter für alle Zeilen.
Beim sitemap.xml erstellen prüft das Werkzeug jede Zeile: Ist die Adresse vollständig mit http oder https, auf demselben Host wie die erste, ohne Fragment (#)? Hat lastmod das W3C-Datumsformat, liegt priority zwischen 0,0 und 1,0? Sonderzeichen wie das kaufmännische Und werden als XML-Entität geschrieben, Umlaute im Pfad prozentkodiert. So können Sie die Sitemap prüfen, bevor Sie sie hochladen.
Wichtig für die Praxis: Google wertet lastmod aus, wenn das Datum stimmt, ignoriert aber changefreq und priority. Andere Suchmaschinen können sie nutzen, schaden tun sie nicht. Eine Sitemap darf höchstens 50.000 Adressen und 50 MB unkomprimiert enthalten; größere Websites teilen sie auf und verweisen in einer Sitemap-Indexdatei auf die Teile. Melden Sie die Datei in der Search Console an und tragen Sie sie in die robots.txt ein, etwa mit dem robots.txt-Generator.
Anleitung: Sitemap-Generator in 4 Schritten
- Die Adressen einfügen, eine je Zeile, bei Bedarf mit ; lastmod ; changefreq ; priority dahinter.
- Für relative Pfade wie /kontakt/ die Basisadresse angeben.
- lastmod, changefreq und priority für alle Zeilen wählen und „Doppelte Adressen entfernen“ oder „Nach Adresse sortieren“ aktivieren.
- Die Warnungen zu ungültigen Adressen prüfen und die sitemap.xml kopieren oder herunterladen.
Typische Anwendungsfälle
- Statische Website ohne CMS: Aus einer Liste der Seiten eine XML-Sitemap erstellen, die das CMS sonst automatisch erzeugen würde.
- Sitemap prüfen: Eine bestehende Adressliste auf fremde Hosts, Fragmente und falsche Datumsformate kontrollieren.
- Relaunch: Nach einem Umzug die neuen Adressen als Sitemap einreichen, damit Google sie schneller findet.
Häufige Fragen
Was gehört in eine XML-Sitemap?
Alle Seiten, die in Suchmaschinen erscheinen sollen, mit ihrer endgültigen Adresse: keine Weiterleitungen, keine Seiten mit noindex, keine Duplikate mit Parametern. Pflicht ist nur das Element loc, alles andere ist optional.
Welches Format hat lastmod?
Das W3C-Datumsformat, also JJJJ-MM-TT wie 2026-10-09, optional mit Uhrzeit und Zeitzone wie 2026-10-09T14:30:00+02:00. Setzen Sie lastmod nur, wenn sich der Inhalt wirklich geändert hat.
Beachtet Google changefreq und priority?
Nein, Google ignoriert beide Werte nach eigenen Angaben. lastmod wird genutzt, wenn es verlässlich ist. Andere Suchmaschinen können changefreq und priority berücksichtigen.
Wie viele Adressen darf eine Sitemap haben?
Höchstens 50.000 Adressen und 50 MB unkomprimiert. Darüber teilen Sie die Liste auf mehrere Dateien auf und fassen sie in einer Sitemap-Indexdatei zusammen.
Wie kann ich meine Sitemap prüfen?
Fügen Sie die Adressen hier ein: Der Generator meldet ungültige oder relative Adressen, fremde Hosts, Fragmente, falsche Datumsangaben und Duplikate. Danach zeigt die Search Console nach dem Einreichen, ob Google die Datei lesen konnte.
Wo lege ich die sitemap.xml ab?
Am besten im Hauptverzeichnis der Website, etwa https://www.example.de/sitemap.xml. Eine Sitemap darf nur Adressen aus ihrem eigenen Verzeichnis und darunter enthalten; zusätzlich tragen Sie sie mit Sitemap: https://www.example.de/sitemap.xml in die robots.txt ein.
Wie reiche ich eine Sitemap bei Google ein?
In der Google Search Console unter „Sitemaps“ die Adresse der Datei eintragen und senden. Dort sehen Sie später auch, ob Google sie lesen konnte und wie viele Adressen gefunden wurden.
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