LLM-Preise vergleichen: Worauf es wirklich ankommt
LLM-Preise vergleichen scheint einfach: Preis je Million Tokens ablesen, fertig. In der Praxis kann das günstigere Modell aber teurer sein, weil es mehr Tokens erzeugt oder Ihren Text in mehr Tokens zerlegt. Fünf Punkte entscheiden über die echten Kosten.
1. Eingabe und Ausgabe getrennt betrachten
Ausgabe-Tokens kosten meist das Vier- bis Fünffache der Eingabe. Wer lange Dokumente einliest und kurze Antworten braucht, zahlt vor allem für die Eingabe; wer lange Texte erzeugen lässt, vor allem für die Ausgabe.
2. Tokenizer
Derselbe deutsche Text ergibt je nach Anbieter unterschiedlich viele Tokens, bei manchen bis zu einem Drittel mehr. Ein Modell mit niedrigerem Listenpreis kann so teurer werden. Unser KI-Kostenrechner berücksichtigt das automatisch.
3. Denk-Tokens
Reasoning-Modelle erzeugen vor der Antwort interne Gedankenketten, die als Ausgabe abgerechnet werden. Das kann die Kosten vervielfachen; siehe Reasoning-Kosten-Rechner.
4. Rabatte
Prompt-Caching senkt die Kosten für wiederkehrende Eingaben um bis zu 90 Prozent, Batch-Verarbeitung halbiert die Preise bei vielen Anbietern. Wer beides nutzen kann, sollte es in den Vergleich einbeziehen.
5. Qualität pro Euro
Am Ende zählt, ob das Ergebnis reicht. Ein Modell, das bei jeder dritten Antwort Nacharbeit braucht, ist teuer, egal wie wenig es kostet. Leistung und Preis zusammen zeigt KI-Modelle im Vergleich, die Kosten für Ihr Szenario der interaktive Modellvergleich.
Erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Allgemeine Information, keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.