Nvidia bringt KI auf den Schreibtisch: RTX-Spark-PCs ab Oktober
Auf der IFA in Berlin hat Nvidia am 3. September neue Windows-PCs für lokale KI angekündigt. Die RTX-Spark-Rechner von Lenovo und Acer sollen im Oktober erscheinen.
Die RTX-Spark-PCs kombinieren eine Blackwell-Grafikeinheit mit einem Petaflop Rechenleistung, einen 20-Kern-Prozessor und bis zu 128 GB gemeinsamen Speicher. Damit sollen auch größere offene Sprachmodelle direkt auf dem Gerät laufen, ohne dass Daten in die Cloud gehen.
Dazu kommt das kostenlose, quelloffene Werkzeug PAIR (Personal AI Router). Es verteilt KI-Berechnungen auf mehrere Rechner im eigenen Netzwerk und nutzt so ungenutzte Rechenleistung im Haushalt oder Büro. Mehrere Agenten-Plattformen lassen sich laut Nvidia auf RTX-Rechnern mit einem Klick auf lokale Modelle umstellen.
Zusammen mit Microsoft will Nvidia lokale KI unter Windows beschleunigen. Ein Beispiel: Die verbreitete Software llama.cpp soll auf einer RTX 5090 bis zu 1,9-mal schneller laufen.
Lokale KI ist eine Antwort auf Datenschutzfragen, aber nicht automatisch günstiger. Wann sich eigene Hardware gegenüber einer API rechnet, erklärt Open-Weight-Modelle oder API; die API-Kosten vergleicht der KI-Kostenrechner.
Quellen
Eigene Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Quellen, erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Illustration: Tokenlabor, per Programm gezeichnet, kein KI-Bild.


