IPv6-Subnetz-Rechner
Der IPv6-Subnetz-Rechner zeigt zu jedem Präfix Netzadresse, Adressbereich und Adresstyp und teilt es in kleinere Subnetze wie /56 oder /64-Netze auf.
| Eigenschaft | Wert |
|---|
| Nr. | Subnetz | Erste Adresse | Letzte Adresse |
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IPv6-Präfixe verstehen und aufteilen
Der IPv6-Subnetz-Rechner nimmt eine Adresse mit Präfixlänge entgegen und zeigt, welches Netz dahintersteht: Netzadresse, erste und letzte Adresse, die Anzahl der Adressen als exakte Zahl und als Zweierpotenz sowie den Adresstyp. So können Sie ein IPv6-Präfix berechnen, ohne 128 Bit im Kopf zu schieben. Ein Präfix wie 2001:db8:abcd::/48 umfasst 280 Adressen; gerechnet wird mit BigInt, damit nichts gerundet wird. Die Ausgabe folgt der kurzen Schreibweise nach RFC 5952, die ausgeschriebene Form steht in der Detailtabelle.
Beim IPv6 Subnetting zählt nicht die Zahl der Hosts, sondern die Zahl der Netze. Ein einzelnes LAN-Segment ist fast immer ein /64, weil SLAAC eine 64 Bit lange Interface-ID braucht. Geplant wird deshalb in /64-Netze: Ein /48 für einen Standort enthält 65.536 davon, ein /56 aus der Präfixdelegation des Providers 256, ein /60 noch 16. Mit dem Feld „Aufteilen in Subnetze mit Präfix“ listen Sie diese Netze auf, ab einer beliebigen Nummer, sodass auch das Subnetz Nr. 4000 eines /48 schnell gefunden ist.
Der Adresstyp hilft beim Einordnen eines unbekannten IPv6-Adressbereichs: 2000::/3 ist Global Unicast, fc00::/7 sind Unique Local Addresses (ULA, privat), fe80::/10 ist Link-Local und 2001:db8::/32 ist für Dokumentation reserviert. Zum Kürzen und Erweitern einzelner Adressen eignet sich IPv6 kürzen, für IPv4-Netze der Subnetz-Rechner.
Anleitung: IPv6-Subnetz-Rechner in 4 Schritten
- Tragen Sie unter „IPv6-Adresse mit Präfix“ eine Adresse wie
2001:db8:abcd:12::1/48ein. - Lesen Sie im Ergebnis Netzadresse, erste und letzte Adresse sowie die Anzahl der Adressen ab.
- Wählen Sie bei „Aufteilen in Subnetze mit Präfix“ die Zielgröße, zum Beispiel /56 oder /64.
- Legen Sie mit „Ab Subnetz Nr.“ und „Anzahl anzeigen“ fest, welcher Ausschnitt der Subnetzliste erscheint, und kopieren Sie die Liste.
Typische Anwendungsfälle
- Ein Provider delegiert ein /56 an den Router, und Sie wollen wissen, wie viele /64-Netze für VLANs zur Verfügung stehen.
- Für ein Rechenzentrum wird ein /48 in /52-Blöcke je Standort und darunter in /64-Netze je Segment geplant.
- Beim Lesen von Firewall-Regeln prüfen Sie, welchen Adressbereich ein Präfix wie
2a01:4f8:c0c:1234::/64tatsächlich abdeckt. - In Schulung und Prüfungsvorbereitung rechnen Sie IPv6-Subnetting-Aufgaben nach und vergleichen mit Ihrem Ergebnis.
Häufige Fragen
Wie viele Adressen hat ein /64?
2 hoch 64, also 18.446.744.073.709.551.616 Adressen. Für ein LAN ist das keine Verschwendung, sondern die vorgesehene Größe, damit SLAAC und Privacy Extensions funktionieren.
Welches Präfix bekomme ich vom Provider?
Das ist unterschiedlich. Viele Anschlüsse erhalten per DHCPv6-Präfixdelegation ein /56 oder /48, manche Mobilfunk- und Kabelanschlüsse nur ein /64 oder /60. Der Router zeigt das delegierte Präfix in seiner Übersicht.
Was bedeutet die Zahl hinter dem Schrägstrich?
Sie gibt an, wie viele Bit von links das Netz bestimmen. Bei /48 sind es die ersten 48 Bit, die restlichen 80 Bit stehen für Subnetze und Interface-IDs zur Verfügung.
Warum wird meine Adresse auf eine andere Netzadresse gekürzt?
Wenn hinter dem Präfix noch Bits gesetzt sind, etwa bei 2001:db8:abcd:12::1/48, gehört die Adresse zum Netz 2001:db8:abcd::/48. Der Rechner setzt die Hostbits auf null und zeigt beide Werte.
Warum soll ein LAN-Segment in IPv6 immer ein /64 sein?
Die automatische Adresskonfiguration SLAAC bildet die Adresse aus einem 64 Bit langen Präfix und einer 64 Bit langen Interface-ID (RFC 4291, RFC 4862). Kleinere Netze wie /80 brechen SLAAC und manche Funktionen der Nachbarerkennung.
Wie viele /64-Netze stecken in einem /48?
65.536, denn zwischen /48 und /64 liegen 16 Bit, also 2 hoch 16 Subnetze. In einem /56 sind es 256, in einem /60 nur 16.
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