ChatGPT testet Werbung bei der Bilderzeugung
OpenAI will noch im Oktober in den USA Werbung in ChatGPT testen, und zwar während der Bilderzeugung. Die Anzeigen sollen klar gekennzeichnet und vom erzeugten Bild getrennt sein.
Die Anzeigen erscheinen neben dem erzeugten Bild, nicht darin. Sie sollen etwa zeigen, wie ein Produkt genutzt wird, oder Anregungen zu einer Dienstleistung geben. Pro Antwort ist höchstens ein Werbeplatz vorgesehen. Laut Bericht sind die bezahlten Stufen Plus, Pro und Enterprise ausgenommen; Werbung sehen vor allem Nutzer der kostenlosen Version.
OpenAI betont, Anzeigen beeinflussten die Antworten von ChatGPT nicht. In emotional belastenden oder sensiblen Gesprächen soll keine Werbung erscheinen. Externe Prüfdienste messen die Werbewirkung, ohne Zugriff auf private Gespräche zu erhalten. Für Messung und Zuordnung arbeitet OpenAI mit mehr als 14 Partnern zusammen.
Nach eigenen Angaben erreicht ChatGPT inzwischen 1,2 Milliarden Nutzer pro Woche. Wann die Werbung nach Europa kommt, ist offen.
Werbung finanziert die kostenlose Nutzung. Wer ChatGPT beruflich nutzt, sollte prüfen, ob ein Abo oder die API passender ist; den Vergleich rechnet Abo oder API, Entscheidungshilfe gibt Lohnt sich ChatGPT Plus?.
Quellen
Eigene Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Quellen, erstellt mit Unterstützung von KI, geprüft und redaktionell verantwortet von Leon Blatz. Illustration: Tokenlabor, per Programm gezeichnet, kein KI-Bild.


