Log-Datei filtern nach Level, Zeit und Text

Log-Datei filtern nach Level, Zeitraum und Suchbegriff, mehrzeilige Stacktraces zusammenhalten und Fehler zählen, alles lokal im Browser.

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Einträge je Level
LevelEinträge gesamtDavon Treffer
Treffer

Alles läuft in Ihrem Browser. Eingaben verlassen Ihr Gerät nicht.

Logs filtern im Browser

Mit dem Log-Viewer können Sie eine Log-Datei filtern, ohne grep oder eine Logging-Plattform zu bemühen. Fügen Sie die Zeilen ein oder wählen Sie eine Datei; sie wird nur im Browser gelesen. Danach lassen sich Logs filtern nach Log-Level, Zeitraum und Text. Mit „Enthält nicht“ blenden Sie wiederkehrende Meldungen wie Health-Checks aus, als regulärer Ausdruck auch mehrere auf einmal, etwa health|metrics.

Das Log-Level wird aus gängigen Schreibweisen erkannt: TRACE, DEBUG, INFO, NOTICE, WARN oder WARNING, ERROR oder ERR, FATAL, CRITICAL und SEVERE sowie Kürzel wie [E] oder W/ aus Android. Bei JSON-Zeilen liest das Werkzeug die Felder level, severity oder lvl, auch numerische Stufen nach pino (30 = info, 40 = warn, 50 = error). Zeitstempel erkennt es im ISO-Format (2026-10-10T14:03:22, auch mit Leerzeichen und Millisekunden), im Apache-Format ([10/Oct/2026:14:03:22 +0200]) und im Syslog-Format (Oct 10 14:03:22, mit dem aktuellen Jahr).

Zeilen, die mit Leerraum, at oder Caused by beginnen, gelten als Fortsetzung des vorherigen Eintrags. So bleiben Stacktraces beim Logdatei durchsuchen zusammen, und wer einen Fehler im Log finden will, sieht die zugehörigen Frames gleich mit. Die Zeitfilter vergleichen in der lokalen Zeit Ihres Browsers; Zeitstempel mit Zonenangabe werden umgerechnet. Webserver-Logs im Combined-Format wertet der Access-Log-Auswerter mit Statistiken aus, einzelne Stacktraces bereitet Stacktrace formatieren auf.

Anleitung: Log-Datei filtern in 4 Schritten

  1. Log-Zeilen in das Feld „Log“ einfügen oder unter „Oder Datei wählen“ eine Logdatei lokal laden.
  2. Bei „Mindest-Level“ zum Beispiel WARN wählen, um nur Warnungen und Fehler zu sehen.
  3. Unter „Enthält“ und „Enthält nicht“ Suchbegriffe eintragen, bei Bedarf als regulären Ausdruck.
  4. Mit „Von“ und „Bis“ den Zeitraum eingrenzen und die Treffer mit „Treffer kopieren“ übernehmen.

Typische Anwendungsfälle

  • Nach einem Ausfall alle Einträge ab ERROR in einem Zeitfenster von zehn Minuten herausziehen.
  • Health-Check-Meldungen mit „Enthält nicht“ ausblenden, damit relevante Zeilen sichtbar werden.
  • Schnell zählen, wie viele Warnungen und Fehler ein Deployment-Log enthält.
  • Eine Logdatei ohne Kommandozeile durchsuchen, etwa auf einem Windows-Rechner ohne grep.
Fragen

Häufige Fragen

Welche Logformate werden erkannt?

Textlogs mit Level-Wörtern und Zeitstempeln im ISO-, Apache- oder Syslog-Format sowie JSON-Zeilen. Zeilen ohne erkennbares Level können Sie mit „Zeilen ohne Level“ anzeigen oder ausblenden.

Wie funktioniert das Mindest-Level?

Die Stufen sind geordnet: TRACE, DEBUG, INFO, WARN, ERROR, FATAL. Bei WARN erscheinen Warnungen, Fehler und schwere Fehler, bei ERROR nur noch Fehler und schwere Fehler.

Wird die Logdatei hochgeladen?

Nein. Die Datei wird mit FileReader im Browser gelesen. Logs enthalten oft IP-Adressen oder Benutzernamen; sie verlassen Ihr Gerät nicht.

Was passiert mit Zeilen ohne Zeitstempel beim Zeitfilter?

Fortsetzungszeilen gehören zum vorherigen Eintrag und übernehmen dessen Zeit. Einträge ganz ohne Zeitstempel werden beim Zeitfilter ausgeblendet.

Wie groß darf die Logdatei sein?

Das Werkzeug liest die Datei im Browser. Einige zehntausend Zeilen sind kein Problem; bei sehr großen Dateien zeigt es höchstens 2.000 Treffer an, kopiert aber alle gefilterten Einträge.

Funktioniert der Filter auch mit JSON-Logs?

Ja, wenn jede Zeile ein JSON-Objekt ist. Das Level wird aus Feldern wie level oder severity gelesen, die Zeit aus time, timestamp oder @timestamp.

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