CSS-Variablen-Generator für Farben und Abstände

CSS-Variablen Generator: aus Grundfarben eine Farbpalette mit Abstufungen 50 bis 950, Abstände und Radien als Custom Properties, SCSS oder Design Tokens erzeugen.

Variablen
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Alles läuft in Ihrem Browser. Eingaben verlassen Ihr Gerät nicht.

Custom Properties für Farben und Abstände

Der CSS-Variablen Generator legt das Grundgerüst eines kleinen Design-Systems an: Aus drei Grundfarben entstehen je elf Abstufungen von 50 (sehr hell) bis 950 (sehr dunkel), dazu eine Reihe von Abständen und Eckenradien. Die Werte erscheinen als CSS Custom Properties im Block :root, etwa --primary-500 oder --space-4, und lassen sich überall mit var(--primary-500) verwenden. So steht jede Farbe und jeder Abstand an genau einer Stelle und lässt sich zentral ändern.

Die Abstufungen berechnet das Werkzeug im Farbraum OKLCH, der die wahrgenommene Helligkeit gleichmäßiger abbildet als HSL. Ihre Grundfarbe bleibt als Stufe 500 erhalten, hellere Stufen werden heller und weniger gesättigt, dunklere dunkler. Farben außerhalb des sRGB-Bereichs werden behutsam entsättigt. Zu jeder Farbpalette gibt es eine Variable --primary-contrast mit Schwarz oder Weiß, je nachdem, was auf Stufe 500 besser lesbar ist. Der Dunkelmodus-Block kehrt die neutrale Skala per prefers-color-scheme: dark um, damit Hintergründe dunkel und Texte hell werden.

Neben CSS gibt das Werkzeug SCSS-Variablen oder JSON im Format der Design Tokens Community Group aus, das Werkzeuge wie Style Dictionary verarbeiten. Abstände entstehen entweder als Vielfache einer Basis (4 px ergibt 4, 8, 12, 16 …) oder als Größen von xs bis 3xl. Prüfen Sie Text- und Hintergrundfarben vor dem Einsatz mit dem Kontrastprüfer, passende Zweitfarben liefern die Farbharmonien.

Anleitung: CSS-Variablen Generator in 4 Schritten

  1. Unter „Primärfarbe“, „Akzentfarbe“ und „Neutral“ die Grundfarben wählen.
  2. Basis und Art der Abstands-Reihe sowie den Eckenradius festlegen.
  3. Unter „Ausgabe“ CSS, SCSS oder JSON (Design Tokens) wählen und bei Bedarf den Dunkelmodus einschalten.
  4. Die Farbfelder in der Vorschau prüfen und den Code mit „Kopieren“ übernehmen.

Typische Anwendungsfälle

  • Ein neues Projekt mit einem einheitlichen Satz an Farben und Abständen starten.
  • Eine Markenfarbe in helle und dunkle Abstufungen für Hintergründe, Rahmen und Text auffächern.
  • Einen Dunkelmodus über prefers-color-scheme mit denselben Variablennamen vorbereiten.
  • Werte als JSON an Design-Werkzeuge oder Build-Skripte wie Style Dictionary übergeben.
Fragen

Häufige Fragen

Was sind CSS Custom Properties?

Variablen in CSS, die mit zwei Bindestrichen beginnen, etwa --primary-500: #1f6f54. Sie werden mit var(--primary-500) gelesen, vererben sich an Kindelemente und lassen sich zur Laufzeit ändern.

Warum werden die Abstufungen in OKLCH berechnet?

In OKLCH entspricht die Helligkeit besser der Wahrnehmung. Gleich große Schritte wirken dadurch über alle Farbtöne gleichmäßig, während HSL bei Gelb und Blau sehr unterschiedliche Helligkeiten liefert.

Was ist der Unterschied zu SCSS-Variablen?

SCSS-Variablen werden beim Übersetzen durch feste Werte ersetzt. CSS-Variablen existieren im Browser, können sich je nach Bereich, Media Query oder per JavaScript ändern und eignen sich deshalb für Dunkelmodus und Themes.

Wie nutze ich den Dunkelmodus-Block?

Verwenden Sie für Hintergründe und Texte die neutralen Stufen, etwa --neutral-50 für den Hintergrund und --neutral-900 für Text. Im Dunkelmodus tauscht der Block diese Werte, ohne dass Sie Ihre Regeln ändern müssen.

Wie überschreibe ich eine CSS-Variable für einen Bereich?

Setzen Sie die Variable auf einem Element neu, zum Beispiel .karte { --primary-500: #1d4ed8; }. Alle Kindelemente nutzen dann den neuen Wert, der Rest der Seite bleibt unverändert.

Funktionieren CSS-Variablen in Media Queries?

Nein, in der Bedingung einer Media Query sind var()-Werte nicht erlaubt. Innerhalb der Regeln einer Media Query können Sie Variablen aber setzen und verwenden.

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